Regionalliga

RWO will Aufstiegsrennen spannend halten - RWE kann helfen

Raphael Steinmetz läuft wieder zu alter Topform auf.

Raphael Steinmetz läuft wieder zu alter Topform auf.

Foto: Micha Korb

Oberhausen.   Am Sonntag kommt die U21 des 1. FC Köln nach Oberhausen. Mit einem Dreier will RWO Regionalliga-Spitzenreiter Viktoria unter Druck halten.

Es wird warm am Sonntag. Nicht nur, weil in der Regionalliga im Fernduell zwischen Rot-Weiß Oberhausen und Viktoria Köln die Spannung steigt. Nein, es wird auf dem Platz frühsommerliche Temperaturen geben, wenn die U21 des 1. FC Köln ihren Auftritt im Stadion Niederrhein hat. Deswegen sagt RWO-Trainer Mike Terranova: „Wir müssen unsere Kräfte einteilen und nicht sofort aufs Ganze gehen.“

Dazu kommt eine ordentliche Portion Respekt, denn neben RWO ist die Nachwuchstruppe des Bundesligisten wohl die Mannschaft der Rückrunde. Rechtzeitig wurde dort nach vergurkter Hinrunde erkannt, dass sie zu stärken ist, um die Regionalliga zu halten.

Den Druck auf Viktoria halten

Derzeit agiert sie spielerisch und taktisch auf hohem Niveau. „Kämpferisch müssen wir vom ersten Moment voll da sein“, weiß Terranova. Denn natürlich will seine Elf den Druck auf Viktoria hoch halten und wenn möglich den Punkteabstand verringern. Der Tabellenführer empfängt mit Rot-Weiss Essen eine zuletzt wieder stabilere Mannschaft.

Aber die Kleeblätter schauen zuerst auf ihr Leistungsvermögen. Keinen Beitrag wird diesmal Dario Schumacher leisten, er ist mit der fünften Gelben Karte gesperrt. Dafür soll der zuletzt starke Raphael Steinmetz die Strippen ziehen. „Steini“ hatte nach wieder gefundenen Passgeber-Qualitäten zuletzt auch seine Torgefährlichkeit wieder unter Beweis gestellt. Vorne ist Philipp Gödde als Spitze gesetzt. Offen ist, wer ihm zur Seite steht, da mit Cihan Özkara und Tarik Kurt zwei Kandidaten bereit stehen, die beide ihre ausgeprägten Fähigkeiten einbringen können.

Maik Odenthal ist wieder voll belastbar

Terranova schwebt prinzipiell ein 4-1-4-1 vor, in dem auch die Kölner gern aufspielen. Eine wichtige Rolle darin soll Maik Odenthal als Bindeglied spielen, er ist nach seinem Muskelfaserriss wieder voll belastbar ist.

Shaibou Oubeyapwa ist zwar wieder im Training, aber nach monatelanger Verletzungspause ist er höchstens ein Kandidat für eine Joker-Rolle gegen Ende. Ansonsten steht dem Fußballlehrer das zuletzt so erfolgreiche Personal zur Verfügung.

Verringerte Eintrittspreise dank Spieltagssponsor

Die Energieversorgung Oberhausen (evo) lädt als Spieltagssponsor zu ermäßigten Preisen ins Stadion und bietet für Groß und Klein ein buntes Programm. Die evo stellt 200 Familien-Ticket-Pakete bereit: zwei Erwachsene und zwei Kinder können für 20 Euro auf die Stoag-Tribüne. Diese Tickets sind ausschließlich im Vorverkauf am Hauptbahnhof in der Tourist-Information. Gäste, die nicht als Familie kommen, können zu ermäßigten zehn Euro das Spiel von der Stoag aus verfolgen. Auf der RevierKraft-Tribüne kostet der Eintritt zum Spiel gegen die U21 des 1.FC Köln fünf Euro.

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