Schalke-Serie

Bodo Menze: Diese zehn Schalker imponieren mir

So sah er als Schalker Junge aus: Manuel Neuer im Jahr 2005.

So sah er als Schalker Junge aus: Manuel Neuer im Jahr 2005.

Foto: firo

Gelsenkirchen.  Bodo Menze nominiert zehn Schalker Persönlichkeiten, die ihm besonders imponieren. An der Spitze steht Klaus Fischer.

Kaum jemand kennt den FC Schalke 04 so gut wie Bodo Menze (66): Der frühere Leiter der Knappenschmiede ist nur einen Steinwurf von der Glückauf-Kampfbahn geboren und im 55. Jahr Vereinsmitglied. Genau der richtige Mann für die kleine Serie, mit der wir uns in der WAZ den größten Persönlichkeiten der Schalker Vereinsgeschichte nähern wollen.

„Zehn Schalker, die mir imponieren“: Nach Olaf Thon präsentiert heute Bodo Menze seine ganz persönliche Top-Ten-Liste.

1. Klaus Fischer, weil er als Torjäger der auffälligste und wichtigste Spieler der besten Schalker Elf war, die ich je gesehen habe.

2. Ernst Kuzorra, den ich als älteren Herrn noch persönlich kennengelernt habe. Es war immer imponierend, diesem Mann in meiner Nachbarschaft zu begegnen, bei Bosch ist sein einstiger Stammplatz heute noch gekennzeichnet. Kuzorra war für mich Schalke in Person.

3. Manuel Neuer, weil ich noch nie einen besseren Torhüter gesehen habe als ihn. Er ist in allen Belangen Weltklasse.

4. Rudi Assauer, weil er für mich derjenige war, der am meisten das Ruhrgebiet verkörpert hat.

5. Willi Koslowski, weil er zusammen mit Manni Kreuz der erste Spieler war, den ich persönlich bei Schalke 04 mit meinen Augen wahrgenommen habe – Ende der 1950er-Jahre. Und weil Willi der Prototyp war, der die heutige Schwalbe in Perfektion drauf hatte – damals sterbender Schwan genannt.

6. Mike Büskens, weil die Begriffe Schalke 04 und Buyo in meiner Wahrnehmung sehr eng miteinander verbunden sind.

7. Olaf Thon, weil er für mich ein positives Schlitzohr ist.

8. Manni Dubski, der für mich einer derjenigen ist, die ein treffsicheres Bauchgefühl fürs Scouting haben.

9. Norbert Elgert, der U19-Trainer, der für mich der größte Glücksgriff war, als ich ihn 1996 nach Schalke geholt habe.

10. Klaus Fichtel, weil er in seiner Sachlichkeit und in seinen analytischen Fähigkeiten besticht.

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