Kommentar

Knappenschmiede zeigt: Investitionen in Talente lohnen sich

Jubeln zusammen für Schalke: Weston McKennie (vorne) und Ahmed Kutucu.

Jubeln zusammen für Schalke: Weston McKennie (vorne) und Ahmed Kutucu.

Foto: Getty

Gelsenkirchen.  Kutucu und McKennie sorgten gegen Bayern für Schalker Lichtblicke. Sie sind Beispiele für den Wert der Nachwuchsarbeit. Ein Kommentar.

Vorlage Weston McKennie, Torschütze Ahmed Kutucu. Bei Schalkes 1:3 bei Bayern München waren diese beiden Spieler die Lichtblicke aus Sicht des FC Schalke 04. McKennie ist 20 Jahre alt, Kutucu erst 18. Beide Spieler stammen aus der Knappenschmiede. Kutucu spielt seit seinem zwölften Lebensjahr auf Schalke, McKennie kam am Tag seines 18. Geburtstags aus den USA und durchlief die Schalker U19 eine Saison. Zwei unterschiedliche Wege, die beide zum Ziel geführt haben.

Investitionen in Nachwuchsspieler sind Investitionen in die Zukunft

Der Auftrag der Knappenschmiede ist es, Talente für die Profiabteilung auszubilden. Dafür, wie Schalke diesen Auftrag mit U19-Trainer Norbert Elgert an der Spitze seit vielen Jahren ausführt, wird der Verein in ganz Europa bewundert. Daher verwundert es, wenn ausgerechnet Elgert in immer kürzer werdenden Abständen Alarm schlägt. Er fordert: Neue Spieler, mehr Spieler mit der Perspektive, in der Knappenschmiede zum Profi reifen zu können, müssen her.

Die Knappenschmiede zeigt eindrucksvoll: Investitionen in Nachwuchsspieler sind Investitionen in die Zukunft. Kutucu und McKennie sind im wahrsten Sinne des Wortes die jüngsten Beispiele, aber nicht die einzigen Spieler, die auf Schalke zum Profi geformt wurden. Klar ist doch: Je früher die Königsblauen ein Talent an sich binden, umso niedriger ist der Preis, den der Verein bezahlen muss.

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