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Noch-Schalker Meyer offenbar beim AC Mailand im Gespräch

Max Meyer wird Schalke verlassen - in Richtung Mailand?

Foto: firo

Max Meyer wird Schalke verlassen - in Richtung Mailand?

Gelsenkirchen/Mailand.  Die Zukunft von Max Meyer ist ungeklärt. Aus Italien ist zu vernehmen, dass der Mittelfeldspieler bald für den AC Mailand spielen könnte.

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Bis zum Ende dieses Monats steht Max Meyer noch beim Bundesligisten FC Schalke 04 unter Vertrag. Danach wird er die Königsblauen ablösefrei verlassen. Vieles deutet darauf hin, dass der Mittelfeldspieler ins Ausland wechseln wird. Innerhalb der Bundesliga hielt sich das Interesse am 22-Jährigen in Grenzen. Der entscheidende Grund dafür dürfte die hohe Gehaltsforderung Meyers sein. Schalke hatte ihm ein Angebot über 5,5 Millionen Euro unterbreitet. Dieses lehnte Meyer bekanntlich ab. Es war der Beginn einer heftigen Schlammschlacht.

Meyers Weg könnte ab der kommenden Saison nach Italien führen. Wie renommierte italienische Journalist Alfredo Pedullà berichtet, hat der AC Mailand Kontakt zum Deutschen aufgenommen. Der Traditionsverein sucht noch eine Verstärkung für das zentrale Mittelfeld und ist offenbar auf Meyer aufmerksam geworden. Eine Entscheidung sei jedoch erst nach der Weltmeisterschaft zu erwarten, da Trainer Gennaro Gattuso und Sportchef Massimiliano Mirabelli nach Russland gereist sind.

200 Millionen Euro für neue Spieler

Die Rossoneri haben in der abgelaufenen Saison knapp 200 Millionen Euro in neue Spieler investiert. Zweimal ist der Serie-A-Klub in der Bundesliga fündig geworden. Aus Wolfsburg wurde Linksverteidiger Ricardo Rodriguez für 15 Millionen Euro verpflichtet, für Hakan Calhanoglu überwiesen die Mailänder 22 Millionen Euro an Bayer Leverkusen. Mailand wäre freilich in der Lage, die hohen Gehaltsvorstellungen Meyers zu erfüllen. So soll sein Berater Roger Wittmann für einen Wechsel ins Ausland ein Jahresgehalt in Höhe von acht Millionen Euro fordern.

Der gebürtige Oberhausener spielte neun Jahre lang auf Schalke. Ihm gelang der Sprung aus der Knappenschmiede in den Profibereich. Zudem reifte er in Gelsenkirchen zum Nationalspieler. Vier Spiele absolvierte Meyer unter Bundestrainer Joachim Löw für die DFB-Auswahl. Dabei gelang ihm im Freundschaftsspiel gegen Finnland ein Tor.

Die Situation auf Schalke eskalierte kurz vor dem Ende der Saison, nachdem Meyer die S04-Verantwortlichen in einem Bild-Interview angegriffen und sich als Mobbing-Opfer dargestellt hatte. Der Verein suspendierte das Eigengewächs für die letzten beiden Meisterschaftsspiele.

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