Schalke

Schalke: DFB-Ethikrat berät über den Fall Tönnies

Clemens Tönnies hat sein Amt auf Schalke vorübergehend niedergelegt.

Clemens Tönnies hat sein Amt auf Schalke vorübergehend niedergelegt.

Foto: firo

Gelsenkirchen.  Am Donnerstag tagt die Ethik-Kommission des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und berät auch über die Äußerungen von Schalke-Boss Clemens Tönnies.

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Öffentlich geäußert hat sich Clemens Tönnies nicht, seitdem er nach der Sitzung des Ehrenrates des FC Schalke 04 vor knapp einer Woche sein Amt als Aufsichtsrats-Vorsitzender des Vereins ruhen lässt. Am Donnerstag muss er sich aber wegen seiner Äußerung über Afrikaner vor der Ethik-Kommission des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verantworten. Das aus vier Mitgliedern bestehende Gremium tagt in Frankfurt, eine Erklärung kündigte der Vorsitzende Nikolaus Schneider für Donnerstagnachmittag an.

Kommission kann Anklage erheben

Die Ethik-Kommission ist berechtigt, Untersuchungen einzuleiten und bei hinreichendem Tatverdacht Anklage bei der Ethik-Kammer des Sportgerichts einzureichen. Neben Schneider gehören Rechtsanwalt Bernd Knobloch, Rechtsanwältin Anja Martin und Betrugsermittlerin Birgit Galley der Kommission an.

Tönnies hatte als Festredner beim „Tag des Handwerks“ in Paderborn Steuererhöhungen im Kampf gegen den Klimawandel kritisiert. Stattdessen solle man lieber jährlich 20 Kraftwerke in Afrika finanzieren, so Tönnies. „Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn’s dunkel ist, Kinder zu produzieren.“ (fs)

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