Schalke-Noten

Schalke-Neuzugang Raman versemmelt kläglich - Note 5

Wollte sich nur noch verstecken: Neu-Schalker Benito Raman vergibt eine hundertprozentige Torchance gegen Gladbach.

Wollte sich nur noch verstecken: Neu-Schalker Benito Raman vergibt eine hundertprozentige Torchance gegen Gladbach.

Foto: dpa

Mönchengladbach.  Benito Raman wirkt beim 0:0 zum Bundesliga-Auftakt in Gladbach oft neben der Spur. Nübel, Kenny und Burgstaller beste Schalker. Die Einzelkritik.

TORWART & ABWEHR

  • Alexander Nübel: Wirkte bei hohen Flanke nicht immer sicher (eine ließ er in der 65. Minute leichtfertig fallen) und bei seinen Zuspielen mit dem Fuß teilweise aufreizend riskant. Aufs Tor bekam er wenig Bälle, die parierte er aber vor allem in der Schlussphase sehr sicher (so gegen Raffael, 78.). Note: 3
  • Jonjoe Kenny: Wirklich ein typischer Außenverteidiger, dieser Engländer. Rannte die Linie rauf und runter, war sehr kampfstark und lieferte die eine oder andere gute Hereingabe vor dem Tor ab. Note: 3
  • Benjamin Stambouli: Vertändelte in der 73. Minute zwei Meter vor dem eigenen Tor den Ball, da musste ihn der Teufel geritten haben. Ansonsten löste er viele Situationen, zumeist gegen seinen Landsmann Plea, allein schon mit gutem Stellungsspiel. Note: 4
  • Matija Nastasic: Ein schlimmer Fehlpass im Spiel aus der Abwehr heraus (Plea traf danach den Außenpfosten, 55.) trübte seine ansonsten ordentliche Leistung. Bei Standards mischte er vorne munter mit, bekam aber nach Caligiuris Freistoß-Flanke mit dem langen Bein keinen Druck hinter den Ball (16.). Note: 3,5
  • Bastian Oczipka: Ließ sich auf der linken Seite zwar einmal abkochen, hielt aber ansonsten die Flanke einigermaßen dicht. Note: 4

  • Omar Mascarell: War mit seinen kurzen Pässen im Spielaufbau eine wichtige Anspielstation. Holte sich dabei auch viele Bälle aus der Tiefe. Note: 3,5
  • Weston McKennie: Kam für den angeschlagenen Serdar (Knie) in die Mannschaft. Stopfte viele Löcher, konnte aber nur wenig Gefahr nach vorne produzieren. Note: 4
  • Daniel Caligiuri: Nach schönem Trick verzog er in der 78. Minute ganz knapp. Macht auch in offensiverer Rolle jetzt das, was er früher als Verteidiger gemacht hat: Rennen und kämpfen. Note: 3,5
  • Amine Harit: Fand in der ersten Halbzeit recht wenig Bindung zu Spiel, was nicht bedeutete, dass er sich versteckte. Aber die spektakulären Szenen hatte er nicht. War aber bis zum Schluss hellwach. Note: 4
  • Benito Raman: Man oh Man, wie konnte er dieses Ding in der 27. Minute nach Burgstallers Pass in die Tiefe nur so kläglich versemmeln? Auch bei zwei, drei anderen Abschlusssituationen war der Neuzugang aus Düsseldorf nicht auf der Höhe. Vielleicht wäre Skrzybski doch die bessere Wahl gewesen… Note: 5
  • Guido Burgstaller: Der Mittelstürmer lief teilweise richtig heiß: Gute Zuspiele (nicht nur das auf Raman), oft suchte er auch das direkte Abspiel, um das Spiel schnell zu machen. In der zweiten Halbzeit nicht mehr so präsent, da aber mit einem Torschuss, der vorbei ging. Note: 2,5

EINGEWECHSELT

  • Fabian Reese (ab 74.): Kam für Raman
  • Salif Sané (ab 85.): Löste McKennie ab
  • Levent Mercan (ab 91.): Feierte sein Bundesliga-Debüt in der Nachspielzeit für Harit

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