Corona-Krise

Schalke-Profi Skrzybski macht sich in Düsseldorf beliebt

Steven Skrzybski, hier im Duell mit dem Bremer Maximilian Eggestein, wurde von Schalke an Fortuna Düsseldorf ausgeliehen.

Steven Skrzybski, hier im Duell mit dem Bremer Maximilian Eggestein, wurde von Schalke an Fortuna Düsseldorf ausgeliehen.

Foto: Getty

Düsseldorf.  Steven Skrzybski, den Schalke 04 an Fortuna Düsseldorf ausgeliehen hat, spendet wegen der Corona-Krise in der Landeshauptstadt fürs Uniklinikum.

Steven Skrzybski, den der FC Schalke 04 bis zum Saisonende an seinen Bundesliga-Rivalen Fortuna Düsseldorf ausgeliehen hat, sendet in der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens in Zeiten der Coronavirus-Krise nette Signale. Der 27-jährige Berliner, der bei den Königsblauen einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021 besitzt, verzichtet nicht nur auf einen Teil seines Gehaltes, sondern hat dem Düsseldorfer Uniklinikum auch eine Spende zukommen lassen sowie für das Team der dortigen Intensivstation aus Dankbarkeit noch eine Runde Pizza draufgepackt.

Seine Beweggründe hat Steven Skrzybski, der in der Hinrunde bei Schalkes Cheftrainer David Wagner keine Rolle gespielt hat und ungewollter Gast in der königsblauen U23 in der Regionalliga West gewesen ist (vier Spiele, zwei Tore), in einem Video auf Facebook mitgeteilt. „Hallo zusammen: Ihr wisst, dass ich nicht der größte Redner bin und mich nicht mit zig Video-Botschaften an euch wende“, sagt er dort. „Aber wir haben eine außergewöhnliche Situation, deren Folgen noch nicht absehbar sind. Absehbar ist nur, dass selbst Vereine aus der 1. Bundesliga massive Probleme bekommen könnten. Und genau deshalb habe ich dem Verein signalisiert, dass ich bereit wäre, auf einen Teil meines Gehaltes zu verzichten.“

Steven Skrzybski: „Jetzt sieht man, wer die wahren Helden sind“

Weiter sagt Steven Skrzybski in seiner Video-Botschaft: „Der Fußball hat mir extrem viel gegeben – und ich denke, dass jetzt der Zeitpunkt ist, ein wenig zurückzugeben. Und vor allem: Danke zu sagen an all die Helden, die gerade immer für uns da sind – besonders im medizinischen Bereich. Was mir wichtig ist: Das ist ein persönliches Anliegen – und das sollte jeder so handhaben, wie er es kann oder es möchte. Im Fußball werden wir zwar oft als Helden dargestellt, aber gerade jetzt sieht man, wer die wahren Helden sind. Und das ist in meinen Augen das Pflegepersonal.“

Die Reaktion aus dem Düsseldorfer Uniklinikum ließ nicht lange auf sich warten. „Wir alle haben uns sehr über die Einladung zum Abendessen gefreut. Diese Geste stärkt in so schweren Zeiten jeden einzelnen Mitarbeiter und den Teamzusammenhalt“, heißt es dort. „Danke für diese tolle Geste. Wir feuern dich dann wieder im Stadion an, lieber Steven!“

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