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Schalke: Saager bestellt Caligiuri Grüße aus der Heimat

Arthur Saager vor dem Trainingsplatz der Schalke-Profis in Benidorm.

Arthur Saager vor dem Trainingsplatz der Schalke-Profis in Benidorm.

Foto: DeFodi

Benidorm.  Arthur Saager, viele Jahre Vorstand des Schalker Fan-Club Verbandes (SFCV), ist mit nach Benidorm gereist. Hier trifft er viele alte Bekannte.

Arthur Saager hat alles im Blick. Der 65-Jährige verfolgt jede Einheit im Trainingslager in Benidorm genau. Bis Sommer 2017 war Arthur Saager im Vorstand des Schalker Fan-Club Verbandes (SFCV), bevor er sich in den Ruhestand verabschiedete.

1994 besuchte er zum ersten Mal ein Schalker Trainingslager. Dort lernte er den damaligen Vorsitzenden Rolf Rojek kennen, wenig später wurde er Sprecher der Fanbezirke im Süden Deutschlands und übernahm auch einen Posten im Beirat des SFCV. Als 1998 ein Geschäftsstellenleiter gesucht wurde, brach er die Zelte im Schwarzwald ab und wechselte zu Schalke. Seinem ehemaligen Chef, dem Leiter einer Zigarettenfabrik, sagte er nur: „Ich hau ab auf Schalke.“ Gleich nach seinem letzten Arbeitstag auf Schalke ging es dann zurück in die Heimat. Aufgewachsen ist der Schalke-Fan nämlich in Villingen-Schwenningen, in der Stadt, aus der auch zwei Schalker Profis stammen: Daniel Caligiuri und Sebastian Rudy.

Beim FC 08 Villingen ist er seit anderthalb Jahren Torwarttrainer der U23, die in der Landesliga spielt. „Bei uns im Klub spielen noch einige Kumpels von Daniel Caliguri. Ich habe Cali hier in Benidorm liebe Grüße von ihnen bestellt. Er hat sich riesig gefreut“, sagt er. Auch mit den Nachwuchstorhütern des Vereins, den Schalke in der ersten Runde des DFB-Pokals in der Saison 2016/2017 ausschaltete, arbeitet er gerne auf dem Trainingsplatz.

Saager: Die Stimmung unter den rund 250 Schalke-Fans ist gut

Was Arthur Saager auf dem Trainingsplatz in Benidorm von den Schalker Profis bislang sieht, bewertet er als „gemischt.“ Am Anfang sei noch wenig Zug drin gewesen. Mit der Einheit am Mittwoch war er aber zufrieden. „Da hat es endlich auch mal geknallt“, sagt Saager. Aus seiner jahrelangen Erfahrung weiß er aber, dass die Leistungen im Trainingslager nicht allzu viel Aussagekraft haben. „Wenn wir zum Start den VfL Wolfsburg aus der Arena schießen, spricht niemand mehr davon, ob es in Benidorm laut auf dem Platz war oder nicht.“ Dass Schalke die Hinrunde auf Rang 13 beendet hat, hat auch Arthur Saager natürlich enttäuscht, überrascht hat ihn der Absturz aber gar nicht mal so.

„Ich habe auch in der Vizemeister-Saison gesagt, dass nicht alles Gold ist, was da glänzte. Wir hatten in vielen Spielen auch das Glück auf unserer Seite, das uns dann in der Hinrunde in einigen Spielen fehlte.“ Die Stimmung unter den rund 250 Fans, die die Mannschaft nach Benidorm begleitet haben, beschreibt er als gut. „Viele von ihnen reisen der Mannschaft schon seit Jahrzehnten nach. Sie haben, so wie ich, eigentlich schon alles mit Schalke erlebt. Trainingslager im Winter sind immer so ein bisschen wie Klassentreffen. Hier treffen sich viele wieder.“

Ein großes Lob spricht Arthur Saager der Abteilung Fanbelange des FC Schalke 04 aus. Daniel Koslowski und Mitja Müller sind als Ansprechpartner mit nach Spanien gereist. „Sie machen wirklich einen klasse Job hier. Die ganze Abteilung ist super.“ Arthur Saager weiß, wovon er spricht. Viele Jahre waren er und seine Mitarbeiter des Schalker Fan-Club Verbandes für die Betreuung der Fans im Trainingslager zuständig.

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