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Schalke-Trainer Tedesco verteidigt Goretzka gegen ARD-Kritik

Schalke-Trainer Domenico Tedesco

Foto: firo

Schalke-Trainer Domenico Tedesco Foto: firo

Gelsenkirchen.  Nach dem 1:0-Erfolg gegen Wolfsburg kritisierte ARD-Moderator Matthias Opdenhövel Leon Goretzka. Trainer Domenico Tedesco verteidigte Goretzka.

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Schalkes Trainer Domenico Tedesco hat seinen Mittelfeldspieler Leon Goretzka nach dem 1:0 (1:0)-Sieg im DFB-Pokalviertelfinale über den VfL Wolfsburg gegen Kritik verteidigt.

Schalke-Trainer Tedesco: "Leon hat ein gutes Spiel gemacht"

Sportschau-Moderator Matthias Opdenhövel monierte im Interview mit dem 32-jährigen Trainer: „Gerade im Bereich Kreativität haben Sie natürlich Spieler wie Goretzka, Harit, Meyer, die heute, da geben Sie mir sicherlich Recht, nicht bei ihrem kompletten Können und ihren Fähigkeiten waren, oder? Gerade Leon Goretzka stand unserer Ansicht ein bisschen neben sich.“

Domenico Tedesco teilte diese Ansicht überhaupt nicht und konterte: „Leon hat ein gutes Spiel gemacht aus unserer Sicht.“ Opdenhövel untermauerte seine Meinung: „Er hatte 15 Ballkontakte in der ersten 45 Minuten. Also das ist nicht die Definition von: Ein Spieler hat einem Spiel den Stempel aufgedrückt.“

Auch darauf hatte Tedesco die passende Antwort. „Statistik ist immer das eine, Zahlen sind immer das eine. Die Art und Weise, wie er gepresst hat, ist nicht in Zahlen auszudrücken“, meinte der Schalker Trainer. Für Tedesco war der Auftritt des engagiert spielenden Leon Goretzka absolut positiv, auch wenn er spielerisch keine Glanzlichter setzen konnte. „Er hatte heute eine großartige Aufgabe, weil die Wolfsburger uns hier im Hinspiel mit einer flachen Viererkette in der Spieleröffnung schön bewegt haben, uns immer wieder tief bekommen haben. Das ist heute nicht der Fall gewesen. In keiner Situation. Das ist der Job von Leon Goretzka gewesen – unter anderem“, bilanzierte Tedesco.

ARD-Experte Thomas Hitzlsperger lenkte am Ende versöhnlich ein: „Wenn wir jetzt Leon Goretzka in der Nationalmannschaft sehen, wo er auch oft diese Läufe in den gegnerischen 16er macht, das hat er heute nicht gemacht. Und daran wird er oft gemessen. Und wenn er es nicht macht, sagen viele: Schwache Leistung. Aber der Trainer sagt: Hey, defensiv hat er es sehr gut gemacht. Und deswegen gibt es glaube ich zwei unterschiedliche Ansichten darüber.“

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