Schalke-Noten

Schalker Raman zeigt sich gegen Ex-Klub bissig - Note 2

Benito Raman traf mit Schalke auf seinen Ex-Klub Fortuna Düsseldorf.

Benito Raman traf mit Schalke auf seinen Ex-Klub Fortuna Düsseldorf.

Foto: firo

Gelsenkirchen.  Auch die Torschützen Caligiuri, Kabak und Serdar und überzeugen beim 3:3 von Schalke gegen Fortuna. Doch es gab auch Aussetzer. Die Einzelkritik.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

TORWART UND ABWEHR

  • Alexander Nübel: Bei den Gegentoren ohne Chance. Vor dem dritten Treffer musste er herauskommen, wurde dann überlupft. In der ersten Halbzeit mit einer Kopfballabwehr vor dem eigenen Strafraum. Note: 3
  • Jonjoe Kenny: Auf der rechten Seite der Viererkette mit einigen gelungenen Vorstößen. Defensiv teilweise zu unbedarft, ließ sich von Hennings einmal abkochen (32) und stand beim 2:2 zu weit weg. Note: 4
  • Ozan Kabak: An der Entstehung des Führungstors beteiligt, später versenkte er einen wuchtigen Kopfball zum 2:1 (67.) - sein zweites Saisontor für die Königsblauen. In der Defensive zudem mit ordentlicher Leistung. Note: 2,5

  • Weston McKennie: Hatte in der ungewohnten Rolle als Innenverteidiger einige Schwierigkeiten, verursachte bei einer Ecke einen ärgerlichen Handelfmeter, weil er mit seinem Arm einen Kopfball abblockte. Note: 4
  • Bastian Oczipka: Hatte Glück, dass er in der ersten Hälfte für ein Foul an der Außenlinie kein Gelb sah. Bereitete das 2:1 durch einen Eckball vor, war aber in vielen Zweikämpfen nur zweiter Sieger. Note: 4

MITTELFELD

  • Daniel Caligiuri: Der Deutsch-Italiener erzielte die Schalker Führung mit einem schönen Schuss ins linke Eck, nachdem er den Ball zuvor mit der Brust angenommen hatte. Bei Standards fehlte diesmal die Genauigkeit. Note: 2,5
  • Omar Mascarell: Mit einer Passquote von über 90 Prozent an Präzision kaum zu überbieten. Versuchte immer wieder, das Spiel gegen die dicht gestaffelten Fortunen zu verlagern. Note: 3.
  • Suat Serdar: Bei einem Schussversuch zielte er zu hoch (41.), dafür machte er es in der Endphase besser: Sein Knaller schlug unhaltbar zum 3:2 im linken Eck ein (79.). Unermüdlicher Antreiber, allerdings mit gelegentlichen Auszeiten. Note: 2,5.
  • Alessandro Schöpf: Dribbelte sich kurz vor der Pause in aussichtsreicher Position durch die Düsseldorfer Deckung, die Passquote des Österreichers war okay, aber an der Effektivität haperte es, zudem verlor er etliche Zweikämpfe. Note: 4,5
  • Benito Raman: Der Belgier hatte gegen seinen Ex-Klub etwas vor. Sehr griffig, attackierte den Gegner zum richtigen Zeitpunkt und beschwor so mehrfach Gefahrenherde herauf. Schöne Vorarbeit zum 1:0, leitete auch die Situation zu Harits Lattenschuss ein. Note: 2
  • Amine Harit: In ungewohnter Rolle als zweite Spitze. In der ersten Hälfte noch weitgehend blass, nach der Pause scheiterte er mit einem Lattenknaller (51.). Trotzdem mit zu wenig offensiven Arbeitsnachweisen. Note: 4
Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben