Bentaleb

Schalkes Bentaleb erklärt: "Habe vergessen, SMS zu schicken"

Muss mit der Oberliga-Mannschaft trainieren: Nabil Bentaleb.

Muss mit der Oberliga-Mannschaft trainieren: Nabil Bentaleb.

Foto: dpa

Essen.  Nabil Bentaleb wurde bei Schalke 04 in die Oberliga-Mannschaft versetzt. Nun meldet er sich zu Wort und spricht über die Geburt seiner Zwillinge.

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Nabil Bentaleb hat beim FC Schalke 04 zuletzt für Aufsehen gesorgt. Nachdem der verletzte Nationalspieler Algeriens im Bundesliga-Spiel gegen RB Leipzig unentschuldigt gefehlt hatte, versetzte ihn der Klub in der Oberliga-Mannschaft.

Nun, vier Tage nach der Supsendierung, meldete sich der 24-Jährige zu Wort. Auf Instagram präsentierte Bentaleb ein Foto von sich, auf dem er zwei Babys im Arm hält. Darunter schrieb er: „Die beste Sache, die mir in meinem Leben passieren konnte.“ Offenbar ist der Fußballprofi Vater von Zwillingen geworden.

Huub Stevens bekam keine SMS

Er begründete seine Abwesenheit beim Spiel gegen Leipzig auch mit der Geburt der Kinder. „Nach drei Monaten, die ich mit meiner Frau im Krankenhaus verbracht habe, haben sie mich verrückt gemacht.“ Daher habe er vergessen, seinem Trainer Huub Stevens eine SMS zu schicken und seine Situation zu erklären. Über den Nachwuchs schreibt er: „Gott sei Dank sind alle gesund.“

Bentaleb befindet sich aufgrund einer Leistenverletzung derzeit im Reha-Training. Er spekuliert aber offenbar auf eine schnelle Rückkehr in den Profikader. Das lässt der Schluss seines Instagram-Statements zu: "Jetzt lasst uns über die Punkte nachdenken. Glück auf!"

Mit Schalke 04 auf Rang 15

Weitere Punkte benötigt sein Klub dringend. Nach der 0:1-Niederlage gegen Leipzig ist der FC Schalke 04 auf Platz 15 der Tabelle abgerutscht. Der Vorsprung auf Relegationsrang 16 beträgt für die Mannschaft nur noch drei Punkte. Nach der Länderspielpause geht es am 31. März (15.30 Uhr) für die kriselnden Schalker zu Hannover 96.

In diesem Spiel wird Bentaleb nicht mitwirken. Die Schalker erklärten in der Pressemitteilung über die Suspendierung des Spielers jedoch: "Für eine Rückkehr in den Profikader ist die Tür selbstverständlich offen, eine zeitliche Begrenzung für diesen Schritt haben die Verantwortlichen daher nicht festgelegt." (ddh)

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