Schalke 04

Schalkes McKennie lädt BVB-Profi ein: „Immer willkommen“

In Aktion: Weston McKennie von Schalke 04

In Aktion: Weston McKennie von Schalke 04

Foto: firo

Gelsenkirchen.  Trotz der Rivalität bietet Schalkes Mittelfeldspieler Weston McKennie einem Dortmunder Kollegen seine Hilfe an. Es handelt sich um Landsmänner.

Der US-amerikanische Nationalspieler Weston McKennie von Schalke 04 versucht seinem Landsmann Giovanni Reyna bestmöglich beim Einleben in Deutschland zu helfen. Im "Planet Futbol Podcast" der Zeitschrift "Sport Illustrated" sprach er über sein Verhältnis zum 19-jährigen Dortmunder: „Er weiß, dass er immer willkommen ist, wenn er jemanden zum Abhängen braucht oder einfach chillen will.“

Gerade in Zeiten von Corona, wo die Bevölkerung angewiesen ist, Sozialkontakte zu meiden, gestalten sich diese Treffen allerdings schwierig. „Unter diesen Umständen ist es hart, weil er in Dortmund lebt und die meisten anderen Jungs zu ihren Familien gefahren sind. Also ist er mehr oder weniger allein. Das ist echt Mist", weiß der 21-jährige Schalke-Profi.

Weston McKennie spendet zusammen mit Christian Pulisic und Tyler Adams

Via Facetime und Instagram hält McKennie aber stets Kontakt zu seinen US-Kumpels. Zusammen mit Tyler Adams von RB Leipzig und Christian Pulisic vom FC Chelsea hat er sich nun für FeedingAmerica.org gespendet. „Wir haben uns zusammengeschlossen und wollte dem Land in der aktuellen Lage helfen – unabhängig davon, dass wir in Europa leben“, sagt der Mittelfeldspieler. „Wir verfolgen genau, wie sich das Coronavirus in Amerika ausbreitet und haben beschlossen, zusammen etwas zu spenden.“

Aufgrund der Coronakrise haben bereits Millionen von US-Bürgern ihre Jobs verloren. Genau diese Menschen wollen McKennie und seine Nationalmannschaftskollegen nun helfen: „Hunger ist schon länger ein großes Problem. Nun können viele Menschen nicht mehr in die Öffentlichkeit. Ich denke, Spenden können dabei helfen, diese Menschen satt zu machen.“

Wie Weltweit unzählige andere versucht auch McKennie aktuell das Haus so wenig wie möglich zu verlassen. Um trotzdem in Form zu bleiben, hält er sich zusammen mit seinem Freund und Teamkollegen Nick Taitague fit: „Ich habe eine Hantelbank in der Garage, Kugelhanteln im Wohnzimmer, Yoga-Matten, ein Laufband und ein Fahrrad. Es ist momentan etwas voll. Mein Wohnzimmer ist mein Heim-Fitnessstudio.“

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