Schalke-Kader

Schalkes Neuzugänge: Einmal Realismus – einmal viel Fantasie

Er bekommt seinen Platz in der Startelf: Michael Gregoritsch (links), hier mit Trainer David Wagner.

Er bekommt seinen Platz in der Startelf: Michael Gregoritsch (links), hier mit Trainer David Wagner.

Foto: firo/Sebastian El-Saqqa / firo Sportphoto

Gelsenkirchen.  Michael Gregoritsch und Jean-Clair Todibo sind Schalkes Neuzugänge für die Rückrunde. Die Erwartungen sind unterschiedlich - aber positiv.

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Mit zwei neuen Spielern geht Schalke in die Rückrunde: Stürmer Michael Gregoritsch (25, bisher FC Augsburg) und Abwehrspieler Jean-Clair Todibo (20, bisher FC Barcelona). Beide wurden für ein halbes Jahr ausgeliehen, Gregoritsch dürfte zum Auftakt gegen Gladbach gleich in der Startelf stehen. Trainer David Wagner deutet an: „Spannend wird sein, wie lange er das Tempo gehen kann.“

Starker Angreifer, aber kein Ibrahimovic

Mit Gregoritsch hat Schalke Realismus eingekauft: Der Österreicher spielte in Deutschland schon für fünf Klubs (TSG Hoffenheim, FC St. Pauli, VfL Bochum, Hamburger SV, FC Augsburg) – es ist kaum davon auszugehen, dass er sich auf Schalke zu einem Ibrahimovic entwickelt. Aber Wagner wusste bei seiner Verpflichtung genau, was er haben wollte: Einen wuchtigen, kopfballstarken Angreifer, der mit seinem starken linken Fuß gut abschließen kann. Des Trainers Fazit nach der Vorbereitung: „Er macht es gut.“

Jean-Clair Todibo steht hingegen für Fantasie: Dem jungen Franzosen wird zugetraut, sich auf Schalke zu einem Abwehrspieler der Extraklasse entwickeln zu können. Würde Schalke ihn im Sommer fest verpflichten, würde er der teuerste Einkauf der Vereinsgeschichte (25 Millionen Euro plus maximal fünf Millionen Euro Zusatz-Prämien). Wenn Barca ihn dann zurückhaben möchte, würde genau das Doppelte fällig (50 Millionen Euro plus zehn Millionen Prämien). Ob Todibo gegen Gladbach schon im Kader steht, wird sich erst am Spieltag entscheiden. Laut Wagner würde es Sinn machen, um die „Atmosphäre schnuppern“ zu können und „die Abläufe kennenzulernen“. Am Donnerstag machte Todibo erst einmal eine Crashkurs: In zwei Video-Sitzungen zeigten ihm Schalkes Trainer die S04-Spielidee.

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