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Schalke: Darum tauschte sich Stevens mit Wagner aus

Huub Stevens will mit Schalke einen versöhnlichen Saisonabschluss erleben.

Huub Stevens will mit Schalke einen versöhnlichen Saisonabschluss erleben.

Foto: imago images / Jan Huebner

Gelsenkirchen  Vor seinem letzten Spiel als S04-Trainer sprach Huub Stevens über seinen Austausch mit dem kommenden Schalke-Trainer David Wagner. Der Jahrhunderttrainer hofft auf Verbleib seiner Assistenten Büskens und Kreutzer

Wiedersehen macht Freude. Schalkes Noch-Trainer Huub Stevens (65) tauschte sich in einem persönlichen Gespräch mit seinem Nachfolger David Wagner (47) aus. Wagner übernimmt den Malocherklub zur neuen Saison, macht sich jetzt in der Übergangsphase aber schon ein Bild über das Personal und das Drumherum.

Als Schalke 1997 den Uefa-Cup in den Ruhrpott holte, zählte Wagner zum Kader der Königsblauen, kam aber unter Trainer Huub Stevens nur gelegentlich zum Einsatz. Trotzdem hat Stevens den ehemaligen Offensivspieler als „guten Jungen“ in Erinnerung. Umso schöner war aus Sicht des Jahrhunderttrainers, dass sich beide jetzt nach vielen Jahren wieder gegenüber saßen. „David und ich hatten uns lange nicht gesehen, wir haben abgeklatscht und gemütlich über Schalke gesprochen. Ich kann nur sagen, das war ein gutes Gespräch“, so Stevens vor dem letzten Schalker Saisonspiel am Samstag gegen den Tabellendrittletzten VfB Stuttgart (15.30 Uhr, Veltins-Arena).

Huub Stevens nutzte die Gelegenheit, um einige Details, die ihm seit seinem Amtsantritt im März aufgefallen sind, und über die Arbeit mit den Profis zu berichten. Vor wenigen Tagen ließ Stevens bereits einen Laktattest durchführen, um Wagner wichtige Werte zu übermitteln, auf die er beim Trainingsstart aufbauen kann.

„Ich habe mit David gesprochen und ihm bestimmte Sachen gesagt, aber ich finde, dass er einen Eindruck bekommen muss. Da sind auch andere, Athletiktrainer, Videoanalysten, die auch einige Dinge erzählen“, so Stevens. Der Routinier hofft, dass der Trainerstab, der ihm zugearbeitet hat, in irgendeiner Form erhalten bleibt. Mit Eurofighter Mike Büskens und dem Ex-Hamburger Matthias Kreutzer hatte Stevens bei seiner Rettungsmission zwei neue Assistenten installiert. „Ich wünsche mir, dass meine Kollegen weiter eingebunden werden im Verein“, so Stevens. Man habe sich zusammen eine Mission vorgenommen. Stevens: „Und die ist uns auch gelungen.“

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