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Torwart-Duo: Schalke setzt künftig auf Schubert und Fährmann

Haben regelmäßig Kontakt: Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider (r.) und Torwart Ralf Fährmann.

Haben regelmäßig Kontakt: Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider (r.) und Torwart Ralf Fährmann.

Foto: dpa

Gelsenkirchen.  Alexander Nübel verlässt den FC Schalke 04 im Sommer. Doch wer bildet das Torwart-Duo? Wir haben Sportvorstand Jochen Schneider gefragt.

Fast täglich werden neue Torhüter mit dem Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 in Verbindung gebracht - am Freitag zum Beispiel Jonas Omlin vom FC Basel aus der Schweiz. Doch wie planen die Königsblauen wirklich nach dem ablösefreien Abgang von Alexander Nübel zum FC Bayern München? Wir haben darüber mit Sportvorstand Jochen Schneider gesprochen.

Alexander Nübel wechselt zum FC Bayern München, steht aber wieder im Tor. Hätten Sie erwartet, dass der Torwartwechsel so geräuschlos funktioniert?

Jochen Schneider: Es hat mich positiv überrascht, wie Alexander von allen Schalker Fans aufgenommen wurde. Sie haben das richtige Gespür dafür, was der Junge geleistet hat, welch wesentlicher Faktor er im Abstiegskampf war. Aber natürlich sind wir immer noch traurig, dass er uns verlassen wird.

Ist Markus Schubert der Torwart der Zukunft für Schalke, oder schauen Sie sich auch nach Alternativen um?

Schneider: In seinen viereinhalb Spielen hat Markus das richtig gut gemacht. Und Ralf Fährmann kommt ja auch zurück.

Könnte das ein Problem werden? Fährmann will doch bestimmt nicht als Nummer zwei von Norwich City zurückkehren.

Schneider: Natürlich ist es nicht sein Anspruch, die Nummer zwei zu sein. Das wäre ja auch schlimm. Er will spielen, Markus Schubert will spielen – das ist eine gute Konstellation. Fährmann ist ein großartiger Torwart. Vor zwei Jahren wurde noch spekuliert, ob er mit zur WM muss. Du hast den jungen Herausforderer hier und den erfahrenen Torwart dort. Dann muss man schauen, wer sich durchsetzt.

Aber der erfahrene Torhüter hat keine Spielpraxis.

Schneider: Er und wir hatten uns das anders erhofft. Das muss man jetzt so akzeptieren.

Das hat aber keinen Einfluss auf die Entscheidung im Sommer?

Schneider: Um Gottes Willen. Wir freuen uns, dass er zurückkommt, und Ralf freut sich, dass er zurückkommt.

Dass Sie mit neuen Torhütern im Wochenrhythmus in Verbindung gebracht werden, ist Bundesliga-Folklore?

Schneider: Das ist das übliche „Blabla“ in unserem Geschäft. Jeder Berater versucht, seinen Torwart zu positionieren.

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