Mit dem VfL im Trainingslager

Beim VfL Bochum zeichnet sich die Stammformation genauer ab

Sebastian Maier (v.) wurde gegen St. Gallen eingewechselt. Maxim Leitsch stand nicht im Kader.

Sebastian Maier (v.) wurde gegen St. Gallen eingewechselt. Maxim Leitsch stand nicht im Kader.

Foto: Niemeyer / Revierfoto

Weiler im Allgäu.  Drei Tests hat der VfL Bochum noch bis zum Zweitligastart gegen Regensburg. Mehr und mehr zeichnet sich bei Trainer Dutt eine Stammformation ab.

Chung-Yong Lee trägt meistens ein graues Leibchen. Das heißt bei den Trainingseinheiten des VfL Bochum in Weiler im Allgäu zumindest schon einmal, dass er mit dabei ist. Mit höchster Intensität kann der südkoreanische Stürmer allerdings noch nicht am Training teilnehmen.

Deshalb das graue Leibchen. Trainer Robin Dutt kennzeichnet bei verschiedenen Spielformen so die Spieler, die Zielspieler oder immer Offensivspieler sind, die also immer bei der Mannschaft mitspielen, die gerade am Ball ist.

Hoogland und Celozzi spielen wohl keine Rolle mehr

Auch Moritz Römling hat häufiger grau an. Auch er ist offensichtlich noch nicht komplett belastbar. Er fehlte ebenso wie Lee im Aufgebot beim Test gegen St. Gallen. Ebenfalls nicht berücksichtigt wurden Danilo Soares, Robert Tesche und Maxim Leitsch. Dass Tim Hoogland und Stefano Celozzi sportlich keine Rolle mehr spielen, ist inzwischen mehrfach erwähnt. Mehr und mehr trainieren die beiden individuell abseits der Mannschaft.

Etwas mehr als zwei Wochen vor dem Saisonstart mit dem Spiel bei Jahn Regensburg sucht und findet Dutt seine Stammformation. „Zum Spiel gegen die Grashoppers Zürich wird es einige Wechsel in der Startformation geben“, sagte er. Aber im Spiel gegen St. Gallen habe er auch ganz bewusst deutlich weniger gewechselt.

Gesamtgruppe ist noch nicht so weit

Torwart Manuel Riemann sowie die beiden Innenverteidiger Saulo Decarli und Armel Bella-Kotchap spielten ebenso komplett durch wie der alte und neue Spielführer Anthony Losilla. Außenverteidiger Jordi Osei-Tutu, Mittelfeldspieler Thomas Eisfeld und Stürmer Silvère Ganvoula durften immerhin eine Stunde ran.

„Die Spieler, die gegen St. Gallen eingewechselt worden sind oder gar nicht zum Zug gekommen sind, wissen, dass sie sich über das Training Spielanteile erarbeiten müssen“, sagte Dutt. „Man merkt allerdings, dass wir als Gesamtgruppe noch nicht so weit sind. Der Bruch dieses Jahr ist aufgrund der zahlreichen Abgänge deutlich größer.“

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