Kommentar

Der VfL Bochum muss sich in Regensburg beweisen

Um ihre Ziele zu erreichen, dürfen die Bochumer auch weiterhin den Ball nicht aus den Augen verlieren.

Um ihre Ziele zu erreichen, dürfen die Bochumer auch weiterhin den Ball nicht aus den Augen verlieren.

Foto: Kreikenbohm

Bochum.  Achtungserfolge gegen die Zweitliga-Topteams reichen dem VfL Bochum nicht. Die Mannschaft muss zeigen, dass sie mehr will. Ein Kommentar.

Die Bilanz stimmt gegen die in vielen Bereichen jenseits des Platzes ja eigentlich übermächtigen Aufstiegs-Favoriten. Vom Spitzenreiter 1. FC Köln (eine Niederlage, ein Sieg) und vom Tabellenzweiten Hamburger SV (zweimal 0:0) verabschiedet sich der VfL Bochum mit einem Unentschieden. Denn Köln und aufgrund der Schwächeanfälle von Union Berlin und St. Pauli vermutlich auch der HSV werden in der nächsten Saison wohl wieder da spielen, wo sie ihrem eigenen Anspruch gerecht werden. In der 1. Bundesliga.

Bochum kann gegen Topteams mithalten

Dass der VfL gegen die Topteams mithalten kann, wenn er seine Ordnung hält und alles reinwirft, hat er bewiesen. Was positiv ist. Und zugleich die Frage aufwirft, warum der Rückstand wenigstens auf Rang drei so eklatant groß ist.

Für den VfL war das 0:0 ein Achtungserfolg, der die meisten der Zuschauer zufrieden stimmte, auch wenn man von einem ganz großen Wurf nicht sprechen kann. Dass die Mannschaft gewillt ist, bis zum Saisonende noch den einen oder anderen Platz gutzumachen, muss sie aber nicht nur gegen Köln und Hamburg, sondern auch in Regensburg zeigen. Am Freitag. Denn noch liegt der SSV Jahn drei Punkte vor Bochum.

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