VfL-Kommentar

Entspannung ist beim VfL Bochum ein Fremdwort für alle

Hoffen auf den Klassenerhalt: die Fans des VfL Bochum.

Foto: firo

Hoffen auf den Klassenerhalt: die Fans des VfL Bochum.

Bochum.  Bochum holte einen Punkt gegen die Spitzenteams Kiel und Nürnberg, siegte in Ingolstadt. Doch keiner spricht über Achtungserfolge. Ein Kommentar.

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Schön wäre es, könnte man ganz entspannt über Achtungserfolge sprechen. Unentschieden gegen Nürnberg, Unentschieden gegen die Himmelsstürmer aus Kiel, die einem noch im Hinspiel eine lange Nase gedreht haben, dazu ein Sieg in Ingolstadt. Unter anderen Umständen würde danach sicher kein Fan des VfL Bochum in Begeisterung ausbrechen, aber diese Ergebnisse mit einem gewissen Wohlwollen registrieren.

Doch die Umstände sind leider nicht so, Entspannung ist gerade ein Fremdwort für alle, die mit dem VfL Bochum zittern und leiden. Die Niederlagen-Serie vor der Beurlaubung von Jens Rasiejewski, als die von personellen Experimenten durchgeschüttelte Mannschaft viermal in Folge verlor, hat eine eher lockere Betrachtung der Dinge unmöglich gemacht.

Im April geht es für den VfL Bochum Schlag auf Schlag

Jetzt muss die Mannschaft liefern, Woche für Woche. Und jeder sieht, wie eng es in dieser Spielzeit ist und wie schwer, eine Partie für sich zu entscheiden. Im April geht es Schlag auf Schlag gegen die direkte Konkurrenz. Die gilt es unter Druck zu setzen - mit guten Resultaten in den kommenden Wochen. Hinterherlaufen zu müssen ist eine sehr schwere Hypothek.

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