VfL Bochum

Jetzt geht es gegen die Tabellennachbarn für den VfL Bochum

Mit vollem Einsatz: Verteidiger Patrick Fabian, hier im Strafraum des HSV, kann auch in Regensburg wieder mitwirken. Foto:firo Sportphoto/Ralf Ibing

Mit vollem Einsatz: Verteidiger Patrick Fabian, hier im Strafraum des HSV, kann auch in Regensburg wieder mitwirken. Foto:firo Sportphoto/Ralf Ibing

Bochum.   Wadenkrämpfe schüttelten ihn gegen den HSV, doch Patrick Fabian ist wieder bei Kräften. Und fordert vollen Einsatz vom VfL Bochum in Regensburg.

Nach Hamburg folgt Regensburg, viel größer könnte der gefühlte Unterschied kaum sein. Hier der Dino aus der Hansestadt, dort der SSV Jahn: 1996 noch fünftklassig, marschierte der Verein später durch. In der Vorsaison gelang zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte der Klassenerhalt in der 2. Bundesliga, und das als stolzer Tabellenfünfter.

Sportlich ist die Differenz zum HSV aber bei weitem nicht so eklatant wie etwa wirtschaftlich. Denn auch in dieser Spielzeit läuft es gut für den Verein mit einem der kleinsten Etats der Liga. Der SSV Jahn liegt drei Punkte vor dem VfL Bochum auf Rang acht. Aus den letzten sechs Partien holte Regensburg neun Punkte, verlor nur das letzte Heimspiel gegen Fürth (0:2), gewann zuvor aber unter anderem: gegen den Hamburger SV. Mit 2:1.

Fabian kritisiert fehlende VfL-Konstanz in der Rückrunde

Nachdem der VfL gegen den HSV mit einem 0:0 die Länderspielpause beendet hat, geht es bereits am Freitag (18.30 Uhr) beim SSV Jahn weiter, der seine Stärke, nie aufzugeben, bereits im Hinspiel demonstriert hat: Nach einer klaren VfL-Führung (3:1) holte das Team von Achim Beierlorzer in der Nachspielzeit noch ein 3:3.

Patrick Fabian weiß um die Schwere der Aufgabe. „Natürlich ist es schöner, vor vollem Haus zu spielen“, gesteht der Routinier, um gleich zu betonen, dass derlei Rahmenbedingungen keine Rolle spielen dürfen: „Das müssen wir ausblenden und in Regensburg die gleiche Konsequenz an den Tag legen wie gegen Hamburg. Da waren wir vor allem in der Rückrunde nicht konstant genug.“

Es geht jetzt gegen Teams aus dem Mittelfeld

Es geht jetzt nacheinander gegen Teams aus den benachbarten Tabellenregionen: Nach Regensburg folgen die Duelle mit Fürth, Darmstadt, Aue. Der VfL, immer noch Neunter, kann noch ein wenig nach oben klettern, kann sich im schlechteren Fall aber auch ganz schnell auf Rang 13 oder 14 wiederfinden. Fabian: „Gegen diese Mannschaften wollen wir jetzt Punkte gutmachen.“

Der Innenverteidiger musste am Samstag kurz vor Schluss das Feld verlassen, den Routinier plagten Krämpfe in der Wadenmuskulatur. Am Dienstag trainierte er mit voller Kraft mit, ebenso wie alle anderen Spieler, die zum Kader gegen den HSV zählten. Hinzu gesellte sich Chung-Yong Lee, der vom Verein eine mehrtägige Pause bekommen hatte. Der Südkoreaner dürfte zumindest wieder zum Kader zählen, vermutlich für Baris Ekincier. Ansonsten dürfte sich nichts ändern, von den verletzten und gesperrten Spielern kehrt noch keiner zurück.

Kokovas oder Römling? VfL-Trainer Dutt hat die Wahl

Hinten links muss sich Robin Dutt also wieder zwischen den beiden 17-jährigen Moritz Römling und Stelios Kokovas entscheiden. Gut möglich, dass der Trainer wie nach dem 1:0 gegen Heidenheim dem Leistungsprinzip folgt und die gleiche Startelf ins Rennen schickt. Dann bliebe Kokovas, der im Training sichtlich mit breiter Brust aufspielte, ebenso im Team wie Görkem Saglam.

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