VfL Bochum

Bochum-Torwart Riemann hat gute Erinnerungen an Ingolstadt

Stefan Kutschke taucht im Hintergrund ab, Tim Hoogland klatscht Manuel Riemann ab - der VfL-Torhüter hat gerade Kutschkes Elfmeter pariert.

Stefan Kutschke taucht im Hintergrund ab, Tim Hoogland klatscht Manuel Riemann ab - der VfL-Torhüter hat gerade Kutschkes Elfmeter pariert.

Foto: Armin Weigel/dpa

Bochum.  Torhüter Manuel Riemann bewahrte den VfL Bochum vor einem Jahr beim FC Ingolstadt vor dem Rückstand - am Ende stand ein wichtiger 1:0-Erfolg.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

So ganz überzeugt war er noch nicht, als er am Mittwoch vom Trainingsplatz kam. „Der Fuß ist ziemlich fest“, sagte Tom Weilandt. Ob der Offensiv-Spieler am Samstag beim FC Ingolstadt (13 Uhr, live in unserem Ticker) zum Kader des VfL Bochum gehören wird, ist also noch offen. Weilandt wäre wohl, so er Grünes Licht gäbe, die Nummer 18. Denn mit Lukas Hinterseer, der gestern noch separat trainierte, rechnet VfL-Trainer Robin Dutt gleichwohl fest.

Römling könnte für U19 auflaufen

Routinier Patrick Fabian, der wegen seiner Rippenverletzung vorsichtshalber noch eine Woche Schonung erhalten soll, bliebe dann noch außen vor, und Talent Moritz Römling, zuletzt häufiger im Profi-Aufgebot, könnte für die U19 in Rödinghausen auflaufen. „Ich lasse die Jungs lieber spielen anstatt sie bei uns auf die Bank zu setzen“, sagte Robin Dutt.

Dominik Baumgartner wird Gelegenheit bekommen, nach seinem Missgeschick gegen Paderborn weiter in der 2. Liga Fuß zu fassen und sich mit einer guten Leistung Sicherheit zu verschaffen. Damit dürfte sich an der Besetzung der Abwehr nichts ändern. Auch nicht im Tor, wo es Manuel Riemann nach einem ziemlich missglückten Start ins neue Fußballjahr sicher gut tun würde, mal wieder ein Spiel zu gewinnen - so wie ihm das in der vergangenen Saison in Ingolstadt gelungen war. Beim extrem wichtigen 1:0-Erfolg des VfL damals (Tor: Robert Tesche) hatte Riemann einen Elfmeter pariert und damit den möglichen Rückstand verhindert. Das war die Basis für die anschließenden Erfolge und den recht frühen Klassenerhalt.

Bei der weiteren Besetzung vor der Abwehr könnte man nach den letzten Spielen ebenfalls ins Grübeln kommen. Tesche zum Beispiel war zuletzt mehrfach weit weniger präsent als noch in der Hinrunde, und Vitaly Janelt, der natürlich mehr Spielanteile bekommen möchte, hatte in der Vorbereitung einen guten Eindruck gemacht. Ob Robin Dutt das auch so sieht und bereit ist, die Defensivachse zu verändern, ist die noch unbeantwortete Frage.

Große Auswahl auch ohne Weilandt

Etwas weiter vorne, in der offensiven Dreierkette, hat er auch ohne Weilandt eine ziemlich große Auswahl. Sidney Sam, Robbie Kruse, Chung-Yong Lee, Sebastian Maier, Simon Zoller und Görkem Saglam drängen ins Team. Eine Variante mit Kruse und Zoller und Lee als Ordnungsfaktor ist denkbar - in dieser Formation wäre vermutlich das höchste Tempo und schnellste Umschaltspiel möglich. Kruse hat zwar seine Tormöglichkeiten gegen Paderborn nicht genutzt, aber er hat sie immerhin bekommen - weil er konsequent in die Tiefe geht. Andererseits geht es ja auch darum, wer sich zu quälen vermag, wenn es nach hinten geht und der Weg weit ist.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (2) Kommentar schreiben