VfL Bochum

VfL Bochum ärgert sich nach 0:0 über den Schiedsrichter

Trainer Robin Dutt vom VfL Bochum während des Spiels gegen den Hamburger SV.

Trainer Robin Dutt vom VfL Bochum während des Spiels gegen den Hamburger SV.

Foto: Udo Kreikenbohm / FUNKE Foto Services

Bochum.  0:0 endete das Zweitliga-Spiel zwischen dem VfL Bochum und dem HSV. Einige Bochumer ärgerten sich nach dem Spiel über den Schiedsrichter.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Unterm Strich zufriedene Gesichter sah man beim VfL Bochum nach dem 0:0 gegen den Hamburger SV. “Gegen den HSV”, meinte Stürmer Lukas Hinterseer, “ist das sicherlich ein gewonnener Punkt für uns” Stimmen zum Spiel.

Robin Dutt, Trainer VfL Bochum: Ich habe meiner Mannschaft schon angemerkt, dass sie ab der 1. Minute im Spiel war. Wir hatten zwar viele Ausfälle, aber trotzdem auch gute Spieler auf dem Platz. Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen, haben viele Pressingaktionen gehabt, in dieser Phase aber trotzdem die beste Chance für Hamburg zugelassen. Da müssen wir uns bei Manuel Riemann bedanken. Wir mussten immer aufpassen, dass die Schnelligkeit von Jatta und Narey nicht zum Tragen kommt. Celozzi hat sehr gut gelöst. Stelios Kokovas war anfangs noch einen Tick zu spät im Timing, aber er hat Biss, hat sich reingehauen, hat Freude gemacht. Insgesamt war das ein richtiges Zeichen der Spieler, die als Mannschaft aufgetreten ist, dass sie Energie abrufen und ein gutes Spiel abliefern können. Ich habe nach dem Schlusspfiff viele Leute lächeln sehen im Stadion, das ist immer gut.

Dutt zu den strittigen Szenen im Strafraum): Bei Lukas Hinterseers Aktion habe ich einen Kontakt gesehen. Beim Handspiel in der letzten Minute ging der Ellbogen hin. Manche Schiedsrichter entscheiden es so, andere so. In Bielefeld gab es einen strittigen Handelfmeter gegen uns, heute gab es keinen für uns, und wahrscheinlich haben beide Schiedsrichter Recht. Ab nächstem Jahr kommt ja der Videobeweis. Der wird nicht alles lösen, aber vielleicht diese Situationen."

Hannes Wolf, Trainer des HSV: “Wir wussten, dass es ein schwieriges Spiel wird, dass Bochum uns fordern wird. Auch wenn sie viele Ausfälle haben, haben sie immer noch eine gute, sehr erfahrene Mannschaft auf dem Platz. Wir haben auf dem Weg nach vorne ein paar Fehler zu viel gemacht. Es war ein offenes Spiel mit ein paar Chancen auf beiden Seiten. Wir hätten gern einen Tick besser gespielt und gewonnen, aber wir nehmen den einen Punkt mit."

Tim Hoogland, VfL-Verteidiger: “Nach den vielen Ausfällen hätte ich ein 0:0 vor dem Spiel unterschrieben. Letztlich war sogar mehr drin, wir hätten drei Elfmeter kriegen können, das ist schon ein Witz, was da Woche für Woche gepfiffen oder eben nicht gepfiffen wird. Aber ich bin stolz auf die Jungs, jeder hat gezeigt, was in ihm steckt und dass mit ihm zu rechnen ist.”

Lukas Hinterseer, VfL-Torjäger: “Gegen den HSV ist das ein gewonnener Punkt für uns. Wir haben ein gutes Spiel gemacht, schön gekämpft. Der HSV hat im Umschaltspiel seine Qualitäten, da mussten wir aufpassen. Ich war zwar in den letzten zwei, drei Wochen mehr auf der Massagebank, aber die Luft hat trotzdem gereicht für 90 Minuten.

Hinterseer zum vermeintlichen Foul: "Gefühlt war das ein klarer Elfmeter, ich muss mir das aber nochmal ansehen. Ich stelle meinen Körper rein und kriege schon einen Wischer von unten.”

Görkem Saglam, VfL-Spieler: “Wir haben als Mannschaft ein gutes Spiel gemacht, hatten unsere Chancen, teilweise haben wir das Spiel gemacht. Dass ich spiele, hatte sich in den letzten zwei, drei Tagen angedeutet. Ich bereite mich immer so vor, dass ich spiele, will im Training immer zeigen, dass ich kann und will. Aber der Trainer entscheidet das am Ende.”

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (3) Kommentar schreiben