Kommentar

VfL Bochum besteht die Härteprüfung namens Geisterspiel

VfL-Trainer Thomas Reis hat sein Team gut vorbereitet auf das erste Geisterspiel in der Vereinsgeschichte.

VfL-Trainer Thomas Reis hat sein Team gut vorbereitet auf das erste Geisterspiel in der Vereinsgeschichte.

Foto: ürgen Fromme/firo Sportphoto/POOL

Bochum.  Der VfL Bochum hat den Re-Start in der 2. Bundesliga erfolgreich bewältigt, und zwar sowohl sportlich als auch organisatorisch. Ein Kommentar.

Der VfL Bochum hat ein positives Signal gesendet. Die Organisation des ersten Geisterspiels der Vereinsgeschichte lief reibungslos, Fan-Ansammlungen gab es nicht, und die Mannschaft zeigte eine Konstanz, die man zuvor in der Saison oft vermisste. Der VfL beherrschte den Aufstiegsanwärter Heidenheim. Die Profis agierten konzentriert, demonstrierten Teamgeist und Disziplin.

Dass es bei der Fortsetzung der ersten beiden Bundesligen nur ums Fernsehgeld geht, auch für den VfL, ist längst geklärt. Dass es mehr als nur bitter ist, ja: verstörend, dass die Fans nicht ins Stadion dürfen, wird zugunsten der Existenz etlicher Clubs in Kauf genommen. Das wissen auch die Verantwortlichen und Spieler des VfL, die die speziellen Bedingungen in der Corona-Krise bestmöglich umsetzen müssen.

Das Ziel: Konstant über dem Strich bleiben

Denn der Ball rollt. Es geht um den Klassenerhalt. Der ist sportlich und wirtschaftlich weiterhin ein Muss. Trainer Thomas Reis hat es geschafft, in dieser schwierigen Phase eine Mannschaft auf den Platz zu bringen, die konditionell gut vorbereitet war, die spielerisch überzeugt hat.

Ein erster Schritt ist gemacht zur Rettung dieser Saison, von der niemand weiß, ob sie nicht doch noch abgebrochen wird. Bleibt der VfL konstant über dem Strich, ist das gerade unter diesen Umständen äußerst beruhigend.

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