VfL Bochum

VfL Bochum freut sich auf das Topspiel gegen St. Pauli

Das letzte Heimspiel gegen Aue wird unvergessen bleiben: Tom Weilandt, beglückwünscht vom diesmal gesperrten Chung-yong Lee und Anthony Losilla, erzielte in der Nachspielzeit den Treffer zum 2:1. Heute kommt der FC St. Pauli. Foto:firo Sportphoto/Ralf Ibing

Das letzte Heimspiel gegen Aue wird unvergessen bleiben: Tom Weilandt, beglückwünscht vom diesmal gesperrten Chung-yong Lee und Anthony Losilla, erzielte in der Nachspielzeit den Treffer zum 2:1. Heute kommt der FC St. Pauli. Foto:firo Sportphoto/Ralf Ibing

Grumme.   Mit 23.000 Fans rechnet der VfL Bochum an diesem Montagabend beim Spitzenspiel gegen den FC St. Pauli. Weitere Ausfälle gibt es nicht.

Mehr als 20.000 Karten sind verkauft, ausverkauft sind bereits die Blöcke A, K, L und N1. Der VfL Bochum rechnet mit rund 23.000 Fans, die an diesem Montagabend den Dreier-Reigen der Spitzenspiele live miterleben wollen. Vorhang auf für den Abschluss des Jahres im Ruhrstadion. Es kommt der FC St. Pauli.

„Klar, die Tabellensituation macht Spaß, es geht voll zur Sache. Das sind diese Spiele, bei denen es noch ein bisschen mehr kitzelt“, sagte Trainer Robin Dutt stellvertretend für die Mannschaft exakt 27 Stunden vor dem Anpfiff an diesem Montag um 20.30 Uhr. In diese Vorfreude eingeschlossen sind die folgenden Auswärtsspiele bei Union Berlin und beim 1. FC Köln, wobei der Coach natürlich bemüht ist, den Fokus jetzt voll und ganz auf das letzte Heimspiel des Jahres zu legen.

Mit St. Pauli komme ein Gegner, der genau wie sein Team bisher „eine gute Saison hingelegt hat“, beide können mit einem Sieg auf Platz vier springen und Berlin, das am Sonntag in Magdeburg 1:1 spielte, auf Rang drei Druck machen. Zwischen die heutigen Duellanten haben sich aber noch Kiel und Heidenheim geschoben, anders gesagt: Schon bei einem Remis verharrt der VfL auf dem derzeitigen Rang sieben.

Kruse könnte in Berlin ein Thema sein

In Verbindung mit dem Restprogramm bis Weihnachten verdeutlicht dies, wie wichtig ein Erfolg wäre. Dabei muss Robin Dutt wie berichtet auf acht Profis verzichten. Mit Robbie Kruse rechnet er am Dienstag wieder im Mannschaftstraining, der Australier könnte dann also in Berlin wieder eine Rolle spielen. Bei Sebastian Maier hat sich auch noch ein Magen-Problem, so Dutt, hinzugesellt, seine Einsatzfähigkeit wird man abwarten müssen.

Stamm-Torwart, Stamm-Viererkette, Stamm-Mittelfeldzentrum sind davon aber unberührt, die offensive Dreier-Reihe werden Tom Weilandt, Sidney Sam und Görkem Saglam bilden, ganz vorne ist natürlich Lukas Hinterseer gesetzt. Unterm Strich also hat der VfL Bochum trotz der Ausfälle ein erfahrenes und spielstarkes Team auf dem Platz, das den nächsten Heimerfolg einer starken Heimsaison anpeilt.

St. Pauli hat eine gute Mischung

St. Pauli habe bisher stets eine gute Mischung aus Defensive und Offensive gefunden, dabei guten Fußball gespielt, sagt Robin Dutt. Viel wichtiger sei es aber, so der Coach, „dass wir unsere Spielidee weiter umsetzen und die Partie selbst in die Hand nehmen.“

Dabei wird es auch noch ein Debüt geben, zunächst auf der Bank: Aufgrund der langen Ausfall-Liste und der Gelb-Rot-Sperre von A-Junior Moritz Römling, der bereits zweimal zum Profikader zählte, darf erstmals A-Jugend-Bundesligaspieler Lars Holtkamp die Zweitliga-Luft auf der Reservebank im Ruhrstadion schnuppern .

So dürfte der VfL spielen: Riemann - Celozzi, Gyamerah, Hoogland, Soares - Tesche, Losilla - Weilandt, Saglam, Sam - Hinterseer

Reserve: Dornebusch - Baack, Fabian, Perthel, Holtkamp, Janelt, Ganvoula

Schiedsrichter: Benedikt Kempkes (Thür)

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