Kommentar

VfL Bochum: Konstanz über 90 Minuten bleibt ein Fremdwort

Trainer Thomas Reis vom VfL Bochum mit Milos Pantovic.

Trainer Thomas Reis vom VfL Bochum mit Milos Pantovic.

Foto: firo

Bochum.  Beim Debüt von Trainer Thomas Reis kam der VfL Bochum zu einem 2:2 gegen Dresden. Der VfL muss nicht nur Rückstände drehen können. Ein Kommentar.

Wunder gibt es immer wieder, mit diesem Schlager hat Katja Ebstein die Hitparaden gestürmt, als Ata Lameck noch mit dem VfL Bochum in der Bundesliga spielte.

Für Wunder aber ist in der Realität kein Platz. Nicht einmal nach einem Trainerwechsel.

VfL Bochum hat nicht enttäuscht

Der VfL hat beim Debüt von Thomas Reis nicht enttäuscht. Er hat in der ersten Hälfte diszipliniert und aggressiv gespielt und in der zweiten wieder ein 0:2 wettgemacht. Er hat aber auch wieder entscheidende Schwächen in der Defensive offenbart. Konstanz über 90 Minuten bleibt ein Fremdwort.

Thomas Reis hat, die Wechsel mitgenommen, im Kern auf die Spieler gesetzt, auf die auch seine Vorgänger setzten, hinzu kommt Zugang Manuel Wintzheimer, demnächst Tom Weilandt und Chung-Yong Lee. Zufall ist das nicht. Diese 17, 18 Spieler müssen schnell beweisen, dass sie nicht nur Rückstände drehen, sondern auch Spiele gewinnen können.

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