Einzelkritik

VfL-Stürmer Hinterseer versetzt Bochum in Ekstase - Note 1,5

Lukas Hinterseer (rechts) jubelt mit Anthony Losilla.

Foto: firo

Lukas Hinterseer (rechts) jubelt mit Anthony Losilla. Foto: firo

Bochum.  Der VfL Bochum hat in der zweiten Bundesliga den 2:1 (1:1)-Befreiungsschlag gegen Union Berlin geschafft. Lukas Hinterseer wurde vom Publikum dafür gefeiert.

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Felix Dornebusch: Ersetzte den verletzten Riemann im Bochumer Kasten. War beim 0:1 nach vier Minuten machtlos. Danach kaum geprüft. Bei hohen Bällen aber immer auf der Hut - sichere Ausstrahlung. Note: 3

Jan Gyamerah: Sehr reife Vorstellung des Eigengewächses. Insgesamt total stabil in der Abwehrkette und mit einigen Vorstößen nach vorne. Er bleibt damit die Konstante in der fragilen VfL-Defensive. Note: 2,5

Anthony Losilla: Gemeinsam mit Bastians am Anfang der Partie im Tiefschlaf. Vergaß die Zuordnung in der Abwehr vor dem Gegentreffer. Aber auch er wirkte danach etwas gefestigter. Note: 3,5

Felix Bastians: Er verschlief die Anfangsphase komplett. Hatte Mitschuld am Gegentreffer, weil er Leistners Ball unterschätzte. Fing sich danach und hielt die instabile Abwehr besser zusammen. Agierte in Abschnitt zwei teilweise als Mittelstürmer. Note: 3

Stefano Celozzi: Vor allem im ersten Durchgang lieferte der Kapitän eine bärenstarke Leistung ab. Beackerte die rechte Seite mit starkem Einsatz. Note: 2

Danilo Stares: Im Gegensatz zu Celozzi schaltete er sich deutlich weniger nach vorne ein. Spielte solide in der Defensive, doch sein volles Potenzial blitzte nur sporadisch in der zweiten Halbzeit auf. Klärte in der 90. Minute klasse auf der Linie und sicherte den Sieg. Note: 3

Vitaly Janelt: Bemühte sich nach Kräften im Mittelfeld für Stabilität zu sorgen. Das gelang ihm in der zweiten Halbzeit teilweise richtig gut. Hatte kurz vor Schluss die Führung auf dem Fuß. Doch sein Versuch ging knapp vorbei. Note: 3

Kevin Stöger: Er fasste sich kurz vor der Pause ein Herz und wurde mit einer abgefälschten Gurke als Tor belohnt. Danach mit breiter Brust und einigen guten Situationen im Umschaltspiel. Note: 2,5

Sidney Sam: So richtig schlau wird man aus ihm einfach nicht. Versuchte extrem viel, scheiterte aber immer wieder an sich selbst oder am Gegner. Traf zu oft die falsche Entscheidung, doch leitete dann stark das 1:1 ein. Er wurde mit vereinzelten Pfiffen verabschiedet. Note: 4,5

Johannes Wurtz: Auch er haute sich voll rein. In Sachen Einstellung und Kampfgeist konnte man ihm nichts vorwerfen. Kurz vor Schluss legte er den Siegtreffer klasse für Hinterseer auf. Zuvor aber etwas glücklos im Spiel nach vorne. Note: 3,5

Lukas Hinterseer: Er erlöste in der 87. Minute den ganzen VfL und versetzte das Stadion in Ekstase. Knallte den Ball unhaltbar in den Kasten. Bereitete zuvor schon den Ausgleichstreffer vor. Wurde seinen Erwartungen und seiner Vorbildfunktion gerecht. Wurde mit großem Beifall verabschiedet. Note: 1,5

Dimitrios Diamantakos, ab 77. für Sam: Ersetzte den unglücklichen Sam. Belebte die Offensive, erlebte das 2:1 auf dem Platz. Ohne Note

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