Fußball-WM

Addos Ziel mit Ghana: „Gruppenphase überleben“

Ghanas Trainer Otto Addo will in die K.o.-Phase.

Ghanas Trainer Otto Addo will in die K.o.-Phase.

Foto: Tom Weller/dpa

Doha  Ghanas Fußball-Nationaltrainer Otto Addo will vor seinem WM-Auftakt gegen Portugal nicht über einen afrikanischen Rekord durch das Erreichen des Halbfinals reden. Vielmehr sieht der 47-Jährige zunächst kurzfristige Ziele.

Ghanas Fußball-Nationaltrainer Otto Addo will vor seinem WM-Auftakt gegen Portugal nicht über einen afrikanischen Rekord durch das Erreichen des Halbfinals reden. Vielmehr sieht der 47-Jährige zunächst kurzfristige Ziele.

„Wir wollen die Gruppenphase überleben. Ich denke, wir sollten es generell von Spiel zu Spiel angehen. Wenn wir nicht zu weit in die Ferne blicken, können wir etwas erreichen“, sagte Addo. Ghana trifft am Donnerstag (17.00 Uhr MEZ/ZDF und MagentaTV) auf Portugal. Weitere Gegner in der Gruppe H sind Uruguay und Südkorea.

Vom Rummel um Superstar Ronaldo, der seit der Trennung von Club Manchester United ohne Job ist, zeigte sich Addo unbeeindruckt. „Das ist mir egal. Das ist nicht unser Problem. Ich glaube aber auch nicht, dass es eine Mannschaft in der Vorbereitung stört“, sagte der gebürtige Hamburger. Addo wird seinen Posten als Nationaltrainer nach der WM aufgeben und zu Borussia Dortmund zurückkehren, wo er noch unter Vertrag steht.

Die Favoritenrolle sehen die „Black Stars“ klar bei Ex-Europameister Portugal. Doch das sage laut Kapitän André Ayew nichts aus: „Portugal ist auf dem Papier Favorit. Wir wollen auf dem Platz zeigen, dass die Dinge, die dort passieren, nicht das ist, was auf Papier steht.“ Ayew und sein mit 31 Jahren ein Jahr jüngerer Bruder Jordan sind die einzigen Spieler in Ghanas Kader mit WM-Erfahrung.