Fußball-WM

Santos: Ronaldo-Entscheidung wurde „nicht diskutiert“

Ist sich der Bedeutung des WM-Titels für Cristiano Ronaldo bewusst: Portugals Trainer Fernando Santos.

Ist sich der Bedeutung des WM-Titels für Cristiano Ronaldo bewusst: Portugals Trainer Fernando Santos.

Foto: Peter Byrne/PA Wire/dpa

Al-Rajjan  Die Trennung von Superstar Cristiano Ronaldo und dessen Club Manchester United ist laut Trainer Fernando Santos zu keiner Zeit ein Thema innerhalb der portugiesischen Fußball-Nationalmannschaft gewesen.

Die Trennung von Superstar Cristiano Ronaldo und dessen Club Manchester United ist laut Trainer Fernando Santos zu keiner Zeit ein Thema innerhalb der portugiesischen Fußball-Nationalmannschaft gewesen.

„Darüber wurde gar nicht diskutiert“, sagte Santos. „Dieses Gespräch wurde nicht geführt, zu keinem Zeitpunkt.“ Vor dem WM-Auftakt der Portugiesen gegen Ghana am Donnerstag (17.00 Uhr MEZ/ZDF und MagentaTV) konzentriere sich die Mannschaft nur auf das Sportliche. „Das Wichtigste ist, dass alle Spieler fokussiert sind und eine tolle Einstellung haben“, sagte Santos.

Fernandes: Traum mit Ronaldo zu spielen

Auch Teamkollege Bruno Fernandes, der mit Ronaldo zuletzt bei Manchester United zusammengespielt hat, war laut eigener Aussage nicht mit Ronaldo im Gespräch zu dessen Situation im Verein. „Es ist seine Entscheidung. Die obliegt ihm und seiner Familie“, sagte der 28 Jahre alte Mittelfeldspieler. Er sehe sich auch nicht in einem Interessenkonflikt zwischen Ronaldo und dem Verein. „Ich fühle mich nicht unwohl, ich muss keine Seite wählen.“ Für ihn sei es „eine Inspiration, ein Traum“ gewesen, mit Ronaldo im Verein zusammenzuspielen.

Für Ronaldo ist seine fünfte WM in Katar die möglicherweise letzte Chance auf den WM-Titel. „Wir wissen, was diese WM für ihn bedeutet“, sagte Fernandes. „Er hat sich immer schon auf den Titelgewinn fokussiert.“ Ronaldo könnte das Turnier zudem nutzen, um sich für einen neuen Verein zu empfehlen. Der 37-Jährige und sein Club hatten am Dienstag ihre Trennung bekannt gegeben, nachdem Ronaldo den Club zuletzt in einem Interview scharf kritisiert hatte.