Ibrahimovic

Zlatan verabschiedet sich: "Könnt wieder Baseball gucken"

Zlatan Ibrahimovic sorgt mal wieder für Wirbel im Netz.

Zlatan Ibrahimovic sorgt mal wieder für Wirbel im Netz.

Foto: dpa

Los Angeles.  Nach zwei Jahren hat Zlatan Ibrahimovic genug von den USA. Der schwedische Superstar verabschiedet sich auf seine gewohnt arrogante Art.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Schwedens Fußballstar Zlatan Ibrahimovic verlässt nach zwei Spielzeiten die Los Angeles Galaxy. Beide Seiten gaben am Mittwoch die schon länger erwartete Trennung offiziell bekannt. Der schwedische Superstar erzielte nach seinem Wechsel zu Galaxy im März 2018 in 52 Spielen in der US-Profiliga MLS 56 Tore.

"Ihr wolltet Zlatan, ihr bekamt Zlatan"

Allerdings gewann das Team von der Westküste mit ihm nur ein Playoff-Spiel. Auch den Titel als wertvollster Spieler der MLS (MVP) verpasste Ibrahimovic in diesem Jahr. Dieser Titel ging an den Mexikaner Carlos Vela vom Lokalrivalen Los Angeles FC, der mit 34 Treffern einen Rekord erzielte. Meister wurden die Seattle Sounders.

Verabschiedet hat sich "Ibra" in seiner gewohnt arroganten Manier: „Ich kam, ich sah, ich eroberte“, schrieb er in den Sozialen Medien. „Danke, LA Galaxy, dass ihr mich wieder lebendig habt fühlen lassen. Ihr wolltet Zlatan, ihr bekamt Zlatan. Gern geschehen. Die Geschichte geht weiter. Ihr könnt jetzt wieder Baseball gucken gehen.“

Die Serie A ruft

Nach der Niederlage im Playoff-Viertelfinale gegen den Stadtrivalen Los Angeles FC hatte Ibrahimovic gesagt, es sei noch zu früh, um über seine nächsten Pläne zu sprechen. Zuletzt war er vor allem mit italienischen Clubs in Verbindung gebracht worden: Der SSC Neapel signalisierte Interesse, auch beim FC Bologna soll es den Wunsch geben, den exzentrischen Stürmer zu verpflichten. Auch der AC Mailand wird konkret genannt.

Vor einem guten Jahrzehnt stand Ibrahimovic in Spanien an der Seite von Lionel Messi eine Saison lang im Aufgebot des FC Barcelona, wo er aber immer wieder mit Erfolgstrainer Pep Guardiola aneckte. Im Zuge des Ärgers mit dem Coach wechselte er damals schließlich zurück in die italienische Serie A. (fdu/fs/dpa)

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (1) Kommentar schreiben