Gelbe Karten

Gelbe Gefahr beim MSV Duisburg: Vier Sperren drohen

Dustin Bomheuer (rechts) – hier gegen den Kieler  Marvin Ducksch – hat vier gelbe Karten auf dem Konto.

Dustin Bomheuer (rechts) – hier gegen den Kieler Marvin Ducksch – hat vier gelbe Karten auf dem Konto.

Duisburg.   Mit Dustin Bomheuer, Kevin Wolze, Stanislav Iljutcenko und Enis Hajri stehen vier Spieler des MSV vor Sperren. Coach Ilia Gruev bleibt gelassen.

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Wenn es am Samstag unglücklich für den MSV Duisburg im Spiel gegen Arminia Bielefeld läuft, brechen dem Fußball-Zweitligisten am Ende 75 Prozent der eingespielten und erfolgreichen Vierer-Abwehrkette weg. Die Außenverteidiger Enis Hajri und Kevin Wolze sowie Innenverteidiger Dustin Bomheuer müssen bei der nächsten gelben Karte aussetzen. Zudem ist Stürmer Stanislav Iljutcenko gefährdet.

Gruev vertraut dem breiten Kader

MSV-Trainer Ilia Gruev geht gelassen mit der Situation um. Gelbsperren gehören zum Geschäft. Einfluss auf die Aufstellung hat die gelbe Gefahr nicht. „Wir sind hier nicht beim Schach, wo wir mit den Figuren taktieren müssen“, stellt der 48-Jährige klar. Der Coach vertraut auf seinen breiten Kader, solche Situationen zu lösen. „In Darmstadt war Fabian Schnellhardt gesperrt und Tim Albutat hat das hervorragend gelöst“, blickt der Trainer auf den 2:1-Sieg bei den Lilien zurück.

Enis Hajri, der mit neun gelben Karten die interne Sünderkartei der Meidericher anführt, war in dieser Saison bereits einmal gesperrt. Im folgenden Match gegen Union Berlin spielte der MSV 1:1 mit einem starken Andreas Wiegel als Rechtsverteidiger. Wiegel allerdings steht nunmehr verletzungsbedingt nicht als potenzieller Ersatz zur Verfügung.

Gelassen geht auch der mit vier gelben Karten belastete Dustin Bomheuer mit der Situation um. Einfluss auf die Spielweise hat das für ihn nicht. „Ich gehe das Spiel am Samstag genauso an wie die anderen Partien“, unterstreicht Bomheuer. „Wenn ich im Spiel eine gelbe Karte sehe, werde ich etwas vorsichtiger, um einen Platzverweis zu vermeiden. Eine mögliche fünfte gelbe Karte blende ich aber aus. Vielleicht wird sie ja auch nie kommen“, so der 26-Jährige.

Bald kommen die Hochkaräter

In den kommenden Wochen treffen die Zebras auf die aktuellen Hochkaräter der Liga. Nürnberg ist der nächste Auswärtsgegner – es folgen Spiele gegen den FC Ingolstadt, Holstein Kiel und Fortuna Düsseldorf. Der eine oder andere Spieler wird in dieser Serie vermutlich zwischenzeitlich gesperrt sein. Ilia Gruev wird dann zwangsläufig umstellen müssen – oder anders ausgedrückt: die Figuren auf dem Schachbrett verschieben müssen.

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