Glanzzeiten und 250.000 Dollar beim Dubai-Marathon

Glanzzeiten auf breiter Front, ein nur um 45 Sekunden verpasster Weltrekord und eine massive Kampfansage der äthiopischen Läufer an Kenia kennzeichneten den Dubai-Marathon.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Dubai (Vereinigte Arabische Emirate) (SID) - Glanzzeiten wie nie zuvor auf breiter Front, ein nur um 45 Sekunden verpasster Weltrekord und eine massive Kampfansage der äthiopischen Läufer zu Beginn des Olympiajahrs an Kenia kennzeichneten am Freitag den Dubai-Marathon. Allein für den Sieg kassierten dabei der erst 21 Jahre alte Debütant Ayele Absehro (Äthiopien) in 2:04:23 Stunden und seine äthiopische Teamkameradin Aselefech Mergia in 2:19:31 Stunden jeweils 250.000 Dollar, umgerechnet 192.000 Euro.

Zum ersten Mal überhaupt blieben vier Männer in einem Rennen unter 2:05 Stunden und erstmals auch drei Frauen unter 2:20. Ayele Abshero lief in 2:04:23 Stunden die viertschnellste Marathonzeit der Geschichte und verpasste den vier Monate alten Weltrekord des Kenianers Patrick Makau (2:03:38 in Berlin) relativ knapp. Dahinter lief auch sein Landsmann Dino Sefir Kemal (2:04:50) vor den beiden besten Kenianern Markos Geneti (2:04:54) und Jonathan Kiplimo Maiyo (2:04:56) ins Ziel. Abshero war genau 30 Sekunden schneller als Landsmann Haile Gebrselassie 2008 beim Streckenrekord. Der kenianische Mitfavorit Martin Lel landete abgeschlagen in 2:34:57 auf Platz 50.

Die 27 Jahre alte Aselefech Mergia wiederholte ihren Vorjahressieg und setzte sich an Position sieben der Rangliste aller Zeiten. Die Kenianerin Lucy Wangui machte das Rennen um Platz zwei in 2:19:34, Dritte wurde die Äthiopierin Mare Dibaba (2:19:52).

Für Kenias Läufer brachte das Rennen im Emirat eine deutliche Warnung sechs Monate vor Olympia in London. 2011 hatten 20 Kenianer noch die Weltrangliste dominiert, nun deuteten die Äthiopier ihre Möglichkeiten an.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben