Fußball-Bezirksliga

BC Eslohe hofft auf Trendwende

BC Eslohe: Langes Gesicht bei Trainer Jan Hüttemann.

BC Eslohe: Langes Gesicht bei Trainer Jan Hüttemann.

Foto: Giannakis

Eslohe.  Fußball-Bezirksligist BC Eslohe steht auf dem siebten Tabellenplatz. Roland Keggenhoff, Sportlicher Leiter, kritisiert Einstellung seines Teams.

Der BC Eslohe läuft augenblicklich der Musik hinterher. Die Kicker von Trainer Jan Hüttemann haben am vorletzten Hinrundenspieltag der Bezirksliga Staffel 4 beim abstiegsgefährdeten TuRa Freienohl mit 0:2 verloren und sind damit auf den siebten Tabellenplatz abgerutscht.

Aus den letzten sieben Spielen wurden von 21 möglichen Punkten nur acht (zwei Siege, zwei Unentschieden und drei Niederlagen) geholt. Der Rückstand auf die beiden führenden Mannschaften aus Bad Wünnenberg/Leiberg und Arpe/Wormbach beträgt bereits ganze zwölf Punkte. Dazu äußert sich der sportliche Leiter Roland Keggenhoff wenig begeistert: „Platz sieben ist sicherlich nicht unser Anspruch. Der Trainer und die Mannschaft hatten andere Ziele. Sie wollten vorne mit dabei sein. Vor allem die Einstellung lässt zu wünschen übrig. Die Mannschaft spielt nicht den Fußball, den sie spielen kann. Wir müssen jetzt schnellstens die Kurve bekommen.“

Probleme gegen „leichte“ Gegner

In der Tat: Auffallend ist vor allem, dass sich die Mannschaft gerade gegen die vermeintlich leichteren Gegner in der Liga schwer tut. So wie am letzten Sonntag bei der 0:2-Niederlage beim Tabellendreizehnten TuS Freienohl. „Das war schon ein enttäuschendes Ergebnis. Wir haben aber auch kein Konzept gegen einen taktisch sehr diszipliniert spielenden Gegner gehabt, uns in den 90 Minuten klare Chancen zu erarbeiten. Schlimm ist, dass wir uns überhaupt nicht gewehrt und uns dem Schicksal ergeben haben. Man kann sich auch mal auf dem Platz, wenn es spielerisch mal nicht so gut läuft, positives erarbeiten“, betont Roland Keggenhoff im Interview.

Für Trainer Jan Hüttemann ist es in seiner bisherigen Amtszeit die schwerste Phase beim BC Eslohe. Nach Platz zwei und drei in den beiden letzten Jahren läuft es in dieser Saison bisher in die falsche Richtung. Dabei ist die Anzahl der Niederlagen mit drei punktlosen Spielen noch akzeptabel. Weh tun die fünf Unentschieden. Gegen Neuenrade (2:2), Serkenrode/Fretter (1:1) oder Langscheid/Enkhausen (4:4) wäre durchaus mehr möglich gewesen. „Wir tun uns in diesem Jahr sehr schwer gegen kompakt stehende Mannschaften. Dieses Problem müssen wir sehr schnell in den Griff bekommen. Es fehlt nicht viel. Das sagen auch die Ergebnisse aus. Wir müssen Lösungen finden. Dafür werden wir in den nächsten Tagen Gespräche führen. Alle stehen in der Verantwortung“, kündigt Roland Keggenhoff an. Bis zur Winterpause hat der BC Eslohe noch zwei Heimspiele auszutragen. Am letzten Spieltag der Hinrunde kommt der VfB Marsberg und zum Rückrundenauftakt steht das Derby gegen den SV Schmallenberg/Fredeburg auf dem Plan. Gegen beide Vereine hat der BC Eslohe erst kürzlich auch schon im Pokal gespielt.

Erinnerungen sollen Mut machen

Im Achtelfinale wurde beim SV Schmallenberg/Fredeburg 3:2 gewonnen und im Viertelfinale gab es gegen den VfB Marsberg einen 10:0-Kantersieg. „Wenn die Einstellung stimmt und der Siegeswille ersichtlich ist, können wir beide Spiele gewinnen. Sechs Punkte würden uns auch im Hinblick auf die restlichen 13 Spiele nach der Winterpause richtig gut tun“, hofft der Sportliche Leiter auf eine Trendwende.

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