Fußball

Deshalb verlängert TuRa Freienohl mit Coach Quebbemann

Weiter bei TuRa Freienohl an Bord: Coach Freddy Quebbemann.

Weiter bei TuRa Freienohl an Bord: Coach Freddy Quebbemann.

Foto: Philipp Bülter

Meschede-Freienohl.  Freddy Quebbemann bleibt Fußball-Bezirksligist TuRa Freienohl über den Sommer hinaus als Trainer erhalten. Das sind die Gründe der Entscheidung.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Jetzt ist alles klar: Fußball-Bezirksligist TuRa Freienohl geht mit Trainer Freddy Quebbemann im Sommer in die dann dritte gemeinsame Spielzeit. Diese Entscheidung wurde am Sonntag nach dem Meisterschaftsspiel gegen den SuS Langscheid/Enkhausen (2:1) und einem finalen Gespräch zwischen Trainer und Abteilungsvorstand getroffen.

„Wir hatten uns auch schon vorher unterhalten. Ich wollte unbedingt noch das letzte Spiel abwarten, um zu sehen, was noch möglich ist. Jetzt haben wir auch noch Langscheid/Enkhausen besiegt und damit aus den vergangenen vier Spielen zehn Punkte geholt. Die waren unter anderem eine gute Basis für eine Weiterverpflichtung“, so Quebbemann.

Das sagt der Abteilungsvorstand

Für Franz Trompeter, Fußball-Abteilungsleiter bei TuRa Freienohl, war ohnehin klar, dass der Kontrakt mit Quebbemann verlängert wird. Trompeter: „Freddy und Freienohl – das passt wie der Hut auf den Kopf. Nach dem großen Aderlass in den vergangenen zwei Jahren hat er es geschafft, eine Verjüngung vorzunehmen. Das ist auf Dauer auch der Wunsch von TuRa Freienohl. Wir können nicht mit einem dicken Portemonnaie werben.“

Nach einem schwachen Saisonstart (zwei Unentschieden, sechs Niederlagen) hat sich das Team von Freddy Quebbemann gefangen und ist Zehnter. Zu dieser Saison war ein Umbruch eingeleitet worden. „Wir haben uns vor der Serie dazu entschlossen, mit den jungen Leuten aus der Freienohler Jugend, der Reserve sowie mit Spielern aus der Umgebung eine schlagkräftige Truppe ohne finanziellen Aufwand zusammenzustellen und zu entwickeln. Das geht nicht von heute auf morgen und braucht seine Zeit“, betont Freddy Quebbemann.

Mit Tom Salinus, Kenneth Blaschke und Kamil Mika haben im Sommer 2018 drei Leistungsträger den Verein verlassen. Es folgten die Abgänge von Dirk Stoltefaut, Janik Hülsmann und Mark Werner sowie die im Verlauf der Hinrunde schwerwiegenden verletzungsbedingten Ausfälle von Steve Banyik und Dominik Beule. Freddy Quebbemann: „Da haben wir acht Kracher in den vergangenen 15 Monaten verloren. Sind wir mal ehrlich: Mit den besagten Spielern würden wir um den Aufstieg in die Landesliga und nicht gegen den Abstieg spielen.“

Youngster erfolgreich eingebaut

Quebbemann gelang es, die vielen Zugänge und Nachwuchsspieler zu einer schlagkräftigen Mannschaft zusammenzubauen. Bestes Beispiel sind die beiden Youngster Luis Ehm und Benny Kemper, die noch A-Jugend spielen könnten, zuletzt aber erfolgreich in der „Ersten“ eingesetzt worden sind. „Das sind Freienohler Jungs, auf die man sich verlassen kann und die ihren Job top verrichten. Die haben Bock auf Fußball und sind mit Eifer bei der Sache. Gleiches gilt für Fabio Höhmann und Luca Tscheike, die in diesem Jahr richtig aufblühen“, sagt Quebbemann. Bei jetzt sechs Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz habe der Nichtabstieg für TuRa oberste Priorität.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben