Fußball

Deshalb wird es für Bezirksligist TuS Voßwinkel ungemütlich

In der Fußball-Bezirksliga 4 verliert der TuS Voßwinkel (grüne Trikots) das Kellerduell gegen den TuS Neuenrade.

In der Fußball-Bezirksliga 4 verliert der TuS Voßwinkel (grüne Trikots) das Kellerduell gegen den TuS Neuenrade.

Foto: Georg Giannakis

Arnsberg-Voßwinkel.  16 Partien absolviert, drei Mal gewonnen: Fußball-Bezirksligist TuS Voßwinkel überwintert auf einem Abstiegsplatz. Das macht dem TuS dennoch Mut.

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Die Fußballer des TuS Voßwinkel überwintern in der „Bundesliga des Sauerlandes“ auf Platz 14 – einem direkten Abstiegsplatz. Im Kellerduell gegen den ebenso abstiegsbedrohten Konkurrenten TuS Neuenrade ist der Grebe-Elf kein Befreiungsschlag gelungen: Die Grün-Weißen kassierten eine knappe 0:1 (0:0)-Pleite.

Auch wenn in den Augen der Voßwinkeler eine Punktteilung zwischen beiden Teams verdient gewesen wäre, so standen dennoch die Gastgeber am Ende mit leeren Händen da. Ein spätes Tor durch Neuenrades Ufuk Öztürk, zehn Minuten vor dem Abpfiff, entschied die Partie zwischen den beiden Bezirksliga-Neulingen. „Das ist natürlich sehr bitter für uns. Wir hatten uns im Vorfeld viel vorgenommen. Aber wir haben es nicht geschafft, den nötigen Willen an den Tag zu legen, um so ein Spiel zu gewinnen“, zog Voßwinkels Coach Marco Grebe ein äußerst nüchternes Fazit.

Magerkost mit bitterem Ausgang

In das von beiden Mannschaften zuvor als „Sechs-Punkte-Spiel“ bewerte Aufeinandertreffen agierten in den ersten 45 Minuten die Gäste deutlich forscher und zielstrebiger, doch gleich vier hochkarätige Torchancen ließen die Neuenrader liegen. Die größte Möglichkeit für den TuS Voßwinkel hatte unterdessen Timo Jürgens (32.): Mit einem strammen Schuss katapultierte er den Ball in Richtung des gegnerischen Gehäuse, aber das Leder verfehlte das Ziel und prallte nur an den Pfosten des Neuenrader Kastens.

Auch nach dem Wechsel bekamen die Zuschauer kein hochklassiges Bezirksliga-Duell zu sehen. Beide Teams taten sich schwer und bündelten im Verlaufe des Spiels immer mehr die Kräfte in der eigenen Abwehr, um bloß kein Gegentor zu kassieren. Einen Patzer in der Manndeckung aufseiten des TuS Vosswinkel nutzte sodann Neuenrades Öztürk und platzierte nach einem Flachschuss den Ball in die untere rechte Torecke (80.).

Es blieb das einzige Tor des Tages, das die heimischen Fußballer des TuS Voßwinkel naturgemäß zunächst mächtig enttäuschte. „Es ist ärgerlich, dass wir mit dieser Niederlage in die lange Winterpause gehen. Aber es sind noch 13 Spiele zu spielen und da ist noch alles für uns drin. Wenn unsere Langzeitverletzten zurückkehren, werden wir uns anders präsentieren können“, blickt Marco Grebe trotz der schwierigen Situation optimistisch in das neue Jahr voraus.

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