Fussball-Bezirksliga

Die fünf Gründe für den Höhenflug des FC Arpe/Wormbach

Jens Richter (rechts), Trainer des FC, Arpe/Wormbach.

Jens Richter (rechts), Trainer des FC, Arpe/Wormbach.

Foto: Dietmar Reker

Schmallenberg-Arpe.  Die Sauerlandsport-Redaktion hat die fünf Hauptgründe für den Höhenflug des Fußball-Bezirksligisten FC Arpe/Wormbach zusammengestellt.

Der FC Arpe/Wormbach führt aktuell mit zwei Punkten Vorsprung vor der FSV Bad Wünnenberg/Leiberg die Tabelle der Fußball-Bezirksliga 4 an. Aus den vergangenen zehn Partien hat die Mannschaft von Trainer Jens Richter 28 Punkte (neun Siege, ein Remis) geholt. Der Platz an der Sonne in der „Bundesliga des Sauerlandes“ ist längst kein Zufall mehr: Die Mannschaft aus dem Schmallenberger Sauerland ist in dieser Saison einer der ganz heißen Titelanwärter.

Warum ist die Richter-Truppe so gut? Die Sauerlandsport-Redaktion hat eine Analyse vorgenommen und die fünf Hauptgründe für den Höhenflug zusammengestellt.

1. Der Torwart

Der 21-jährige Julian Herrn ist ein würdiger Nachfolger von Urgestein Steffen Hömberg. In der laufenden Saison hat er in zwölf Partien erst zwölf Gegentore (Bestwert) kassiert und bereits fünf Mal zu Null (Bestwert) gespielt. „Julian war eineinhalb Jahre verletzt. Ich freue mich, dass er in dieser Saison endlich verletzungsfrei ist und sich, nachdem er im letzten Jahr Abwanderungsgedanken hatte, doch entschieden hat, bei uns zu bleiben“, sagt FC-Trainer Jens Richter. „Er ist bei seinen Mitspielern voll anerkannt.“

2. Die Konstanz

Der FC Arpe/Wormbach hat erst eine Saison-Niederlage einstecken müssen (1:4 beim TuS Sundern). Zudem gab es zehn Siege und ein Unentschieden (2:2 gegen den SuS Langscheid/Enkhausen). „Wir sind sicherlich konstanter als in der vergangenen Serie. Die Jungs arbeiten Training für Training dafür, diese Konstanz auch im Spiel über 90 Minuten zu halten. Konstanz über eine ganze Saison zu haben, dafür braucht es viel Disziplin und die Bereitschaft, andere Dinge für den Fußball zu opfern. Dazu gehört hin und wieder Spielglück, aber auch das kann man sich mit Fleiß erarbeiten“, teilt Jens Richter mit.

3. Der Teamgeist

Neben der Konstanz verfügt der FC Arpe/Wormbach über einen enormen Zusammenhalt und Teamgeist. Trainer Jens Richter bezeichnet den Teamgeist als „wahnsinnig gut“ und sagt weiter: „Bereits zu meiner Zeit als Spieler war das beim FC Arpe/Wormbach so. Darauf lege ich nun als Trainer ebenfalls sehr großen Wert. Dazu gehört auch, dass wir mal nach dem Training oder dem Spiel gemeinsam noch eine gute Stunde zusammensitzen, auch wenn es mal nicht so gut läuft.“

4. Die Sommer-Zugänge

Der FC Arpe/Wormbach hat sich unter anderem mit Marco Entrup vom Westfalenligisten SG Finnentrop/Bamenohl sowie David Patrzek vom SC Lennetal und Torwart Denis Korac vom FC Kirchhundem verstärkt. Mittelfeldspieler Entrup hat in der laufenden Saison bei elf Einsätzen bereits sechs Tore erzielt und ist damit hinter Andreas Schütte (elf Treffer) zweitbester FC-Torschütze. Patrzek hat bislang sechs Partien absolviert und dabei ein Tor geschossen, während Kowacz als zweiter Torhüter noch nicht zum Einsatz gekommen ist. Jens Richter: „Wir haben vor der Saison versucht, den Kader breiter und flexibler aufzustellen. David Patrzek, Marco Entrup und Dennis Kowacz passen nicht nur sportlich, sondern vor allem auch menschlich in unser Mannschaftsgefüge.“

5. Der Trainer

Der 39-jährige Bankkaufmann Jens Richter (verheiratet, zwei Kinder) ist seit dem 1. Juli 2018 Trainer des FC Arpe/Wormbach. Zuvor hat er den SC Lennetal trainiert. In seinen bislang 42 Partien als FC-Coach hat Richter starke 83 Punkte geholt (25 Siege, acht Unentschieden, neun Niederlagen). Obwohl seine Mannschaft aktuell auf Platz eins steht, will er vom Gewinn der Meisterschaft nichts wissen. „Natürlich wollen wir oben mitspielen. Wir wissen auch, dass wir eine gute Mannschaft haben. Trotzdem haben noch nicht ein Wort über die Meisterschaft gesprochen“, sagt Richter. Bleibt Jens Richter auch über die Saison hinaus FC-Coach? „Wir haben erste lockere Gespräche geführt“, erzählt Richter und ergänzt: „In den nächsten Tagen werden wir uns erneut zusammensetzen.“

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