Volleyball

RC Sorpesee verliert mit 0:3 – und kann doch stolz sein

Auch die ansonsten gewinnbringenden Ansprachen von Coach Julian Schallow (Mitte) verhindern die Pleite für den RC Sorpesee nicht.

Auch die ansonsten gewinnbringenden Ansprachen von Coach Julian Schallow (Mitte) verhindern die Pleite für den RC Sorpesee nicht.

Foto: Verein

Sundern.  Das 0:3 gegen den MTV Hildesheim war die erst zweite Ligapleite für Volleyball-Drittligist RC Sorpesee. Stolz kann das Team aber dennoch sein.

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Gegen einen Kontrahenten in Bestbesetzung haben die Drittliga-Volleyballerinnen des RC Sorpesee im letzten Ligaspiel des Jahres wenig auszurichten gehabt – und folgerichtig 0:3 (18:25, 21:25, 22:25) gegen den MTV Hildesheim verloren.

In der Sporthalle des Schulzentrums Sundern lagen die Gastgeberinnen von Beginn an im Hintertreffen, weil der MTV schnell Punkt und Punkt markierte und die etwa 200 Zuschauer ebenso wie das RCS-Trainerteam um Chefcoach Julian Schallow und „Co“ Linus Tepe rasch erkannte, dass diese Aufgabe noch schwerer als erwartet werden würde.

Gute Phasen ohne Nachhaltigkeit

Ohne dem nötigen Druck im Aufschlag und der zu unflexibel vonstatten gehenden Abwehrarbeit agierten die Gastgeberinnen bereits im ersten Durchgang. Auf der anderen Seite schalteten die Hildesheimerinnen mit der bestens aufgelegten Cinja Tillmann ganz so, wie sie das wollten. Punkt für Punkt setzte sich der Gast ab und führte nach dem 25:18 mit 1:0.

Im zweiten Satz gelang es dem RC Sorpesee zunächst, sich in die Partie zurückzuarbeiten. Deutlich agiler agierte die Annahme um Libera Katharina Schallow und Kapitänin Kirsten Prachtel. Doch der Gast um Trainer Vojkan Lazic ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und sicherte sich auch Satz zwei mit 25:21.

Der dritte Durchgang hielt für die Zuschauer abermals eine Partie weitestgehend auf Augenhöhe bereit. Dem RC Sorpesee misslang es jedoch, die nötige Spannung aufrechtzuerhalten. Mit einer Ungenauigkeit des RCS endete die Partie: Nach dem 22:25 freute sich der MTV über ein 3:0 beim Tabellenführer, der jetzt noch sechs Punkte Vorsprung auf den Zweiten SSF Fortuna Bonn hat. „Wir müssen anerkennen, dass wir nicht die notwendige Teamleistung auf das Feld gebracht haben, die es braucht, um so einen starken Gegner mehr ärgern zu können“, war Co-Trainer Linus Tepe enttäuscht.

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