Volleyball

Weshalb der RC Sorpesee in der 3. Liga erstmals verliert

Klare Ansage an sein Team: Zwar verliert der RC Sorpesee beim TV Eiche Horn Bremen, doch Trainer Julian Schallow bleibt optimistisch.

Klare Ansage an sein Team: Zwar verliert der RC Sorpesee beim TV Eiche Horn Bremen, doch Trainer Julian Schallow bleibt optimistisch.

Foto: Verein

Bremen.  Im zehnten Ligaspiel hat es die Drittliga-Volleyballerinnen des RC Sorpesee erwischt: In Bremen unterlag das Team mit 1:3. Das hatte gute Gründe.

Neun Begegnungen hatten die Volleyballerinnen des RC Sorpesee in der bisherigen Saison in der 3. Liga West absolviert und mit neun Siegen eine beeindruckende Serie hingelegt. Diese ist nun gerissen: Im Auswärtsspiel beim TV Eiche Horn unterlagen die Langscheiderinnen mit 1:3 (25:22, 18:25, 12:25, 20:25) und kassierten damit ihre erste Liganiederlage in dieser Spielzeit.

Nach dem Aus im Pokalwettbewerb des Westdeutschen Volleyball-Verbandes gegen Zweitligist Skurios Volleys Borken zu Saisonbeginn war die Niederlage in der Hansestadt nun die überhaupt erst zweite Pflichtspielpleite für den RCS, der bislang mit starkem und frischen Volleyball überzeugte.

„Wir haben hier bei einer sehr starken Mannschaft des TV Eiche Horn verloren. Vor allem auf der Diagonalen ist Bremen mit Dominice Steffen exzellent besetzt. Sie hat es hervorragend gemacht und uns ziemlich verprügelt“, sagte RCS-Coach Julian Schallow.

Verletzungssorgen und ein starker Gegner

Seine Mannschaft hatte die Anfahrt mit Team und Anhängern von Langscheid aus mit zwei angeschlagenen Mittelblockerinnen antreten müssen. Im ersten Durchgang, den die Gäste allerdings knapp mit 25:22 für sich entschieden, verletzte sich zu allem Überfluss Vanessa Vornweg. „Da kam leider viel zusammen. Nach dem ersten Satz war für uns im Spiel leider nicht mehr viel zu holen“, betonte Julian Schallow.

Nach dem 18:25 im zweiten Durchgang fiel der dritte Satz mit einem 12:25 noch wesentlich deutlicher zu Gunsten der Gastgeberinnen aus. Im vierten Durchgang hielt der RC Sorpesee dann wieder deutlich besser mit und gestaltete den Satz weitgehend offen. „Wir haben in der Annahme-Achse eine gute Partie gemacht und hätten das bei normaler Konstellation sicher besser ausgenutzt. Jetzt heißt es eben Wunden lecken“, betonte Schallow. Der RCS, weiter mit sieben Punkten Vorsprung Tabellenführer, trifft nun am Samstag, 23. November, 18.30 Uhr, auf den USC Münster II.

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