Wasserball

Blau-Weiß Bochum: Frank Schumacher fordert Konzentration

Hat sich bei Blau-Weiß Bochum bereits mit guten Aktionen im letzten Spiel zurückgemeldet: Franziska Dregger soll auch gegen Uerdingen treffen.

Foto: Klaus Pollkläsener

Hat sich bei Blau-Weiß Bochum bereits mit guten Aktionen im letzten Spiel zurückgemeldet: Franziska Dregger soll auch gegen Uerdingen treffen. Foto: Klaus Pollkläsener

Bochum.  Die Damenmannschaft von Blau-Weiß Bochum empfängt den alten Rivalen Uerdingen. Die Bochumer Männer haben den ungeschlagenen DSC zu Gast.

Es ist immer etwas Besonderes, wenn Bochums Wasserballerinnen auf den Rivalen Uerdingen treffen. Das gilt auch in der noch jungen Saison am Samstag, wenn Bayer in das Unibad kommt (17 Uhr). Denn beide Teams hatten ihre große Zeit und gewannen in der Summe alle Meistertitel der vergangenen 18 Jahre.

Nun befinden sich die Uerdingerinnen im Neuaufbau. Der griechische Trainer Triantafyllou ist damit betraut. Zuletzt holte er die ersten Zähler mit dem überwiegend aus der 2. Mannschaft gebildeten Kader. Gegen Chemnitz gelang nach Rückstand noch ein 9:9. „Sie sehen sich auf Augenhöhe. Wir sehen das etwas anders“, sagt Bochums Frauencoach Frank Schumacher.

Bochumer haben Lösen aus Pressdeckung trainiert

Blau-Weiß hatte – ebenfalls gegen Chemnitz (8:10) – einen Durchhänger. „Wir müssen uns besser konzentrieren als im schwachen zweiten Viertel“, so Schumacher, der weiter auf Linn Freisewinkel (Auslandspraktikum) verzichten muss. Dafür meldete sich schon in der Vorwoche Franzi Dregger mit guten Aktionen beim Sieg über den HTB zurück. Trainiert haben die Bochumerinnen besonders, wie man sich aus einer Pressdeckung lösen kann.

Mit dem Düsseldorfer SC haben Bochums Männer in der Partie danach (Sa., 18.45 Uhr) die Mannschaft zu Gast, die noch keinen Punkt hat liegen lassen. Seit ihr Heimbad nach langer Renovierungsphase wieder hergestellt ist, haben die Rheinländer bessere Bedingungen. Dazu verstärkte man sich mit dem Griechen Karakevas und dem erfahrenen Bruch (Würzburg, Krefeld). Bei den Blau-Weißen fehlen weiterhin verletzungsbedingt Till Rohe und Jonas Kewald. Sven Geburtig und Finn Wilden sind beruflich gebunden. „Personell können wir nicht aus dem Vollen schöpfen. Ich werde drei Nachwuchsleute dazunehmen“, sagt Trainer Peter Voß.

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