Billard - Titelkämpfe

Bochumer Billard-Spieler gehören bei der DM zu den Favoriten

Thomas Nockemann (r.) spielt bei der DM im Cadre 47/2.

Thomas Nockemann (r.) spielt bei der DM im Cadre 47/2.

Foto: Eberhard Franken

Bochum.  In Bad Wildungen werden Anfang November die Deutschen Billard-Meisterschaften ausgetragen – mit Bochumern als Favoriten.

Bevor für die Billardspieler des DBC Bochum demnächst die Mannschaftsmeisterschaften und der Coupe d’Europe starten, finden vom 2. bis 10. November in Bad Wildungen die zentralen Deutschen Einzelmeisterschaften in den Billardsportarten Karambol, Pool und Snooker statt. An den neun Turniertagen werden in den Billard-Disziplinen insgesamt 36 neue Deutsche Meister gekürt. In Summe tummeln sich rund 350 verschiedene Sportlerinnen und Sportler in Nordhessen.

Beim Karambol mit dabei sind seit Jahren die Bochumer Billard-Akteure Thomas Nockemann und Thomas Berger, wobei Nockemann mit 35 DM-Titeln den alleinigen Deutschen Rekord hält. Während Nockemann im Cadre 47/2 neben Sven Daske (Langendamm) und Dieter Steinberger (Kempten) zum engen Favoritenkreis auf den Titel gehört, versucht Berger in dieser Karamboldisziplin in die Medaillenränge zu kommen.

Berger möchte Titelgewinn wiederholen

In der Karambol-Disziplin Freie Partie möchte Berger seinen vor drei Jahren errungenen einzigen Meister-Titel gerne wiederholen. Nockemann tritt in seiner Spezialdisziplin Cadre 71/2 als Titelverteidiger an. Seine starken Gegner sind hier Sven Daske, Manuel Orttmann (Erfurt) und Dieter Steinberger.

Ein weiterer Bochumer Teilnehmer tritt im Cadre 52/2 auf dem kleinen Billard an: Rainer Waldbauer vom BC Elfenbein Höntrop spielt in Gruppe A zunächst unter anderem gegen Dietmar Rosens aus Xanten und Uwe Werner aus Staßfurt.

Für den Coupe d’Europe hat der DBC gerade seine mögliche Aufstellung an Sportdirektor Jean-Pierre Guiraud vom europäischen Billardverband CEB gemeldet. Der Sieger des Jahres 2017 meldete Thomas Nockemann, Ludger Havlik, Sam van Etten, Michel van Silfhout, Thomas Berger, Horst Wiedemann und Paul Kimmeskamp.

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