Westfalenliga

Concordia Wiemelhausen will auf Platz fünf klettern

Iliass Adinda-Ougba (links) gehört zu den Spielern, die ihre Abschiedsvorstellung geben für Concordia Wiemelhausen.

Iliass Adinda-Ougba (links) gehört zu den Spielern, die ihre Abschiedsvorstellung geben für Concordia Wiemelhausen.

Foto: Olaf Ziegler / Funke Foto Services GmbH

Concordia Wiemelhausen peilt zum Abschluss Rang fünf an, es wäre die beste Platzierung der Vereinsgeschichte. TuS Hordel feiert Ein-Euro-Party.

Concordia Wiemelhausen hat eine starke Saison hinter sich, wird auf jeden Fall mit der besten Platzierung der Vereinsgeschichte abschließen. Und zum Schluss steht ein echtes Spitzenspiel an: Der Drittplatzierte TuS Sinsen, der lange um die Meisterschaft mitgekämpft hat, ist am Sonntag an der Glücksburger Straße zu Gast (15 Uhr). Wiemelhausen kann im besten Falle auf Platz fünf klettern, im schlechtesten auf Rang neun zurückfallen. „Für uns ist das Spiel noch einmal ein Highlight. Wir haben eine sehr gute Saison gespielt und wollen am letzten Spieltag in der Tabelle so weit nach vorne wie möglich kommen. Dafür müssen wir unsere Hausaufgaben machen“, fordert Trainer Jürgen Heipertz.

Ein Spitzenspiel zum Schluss

Die Concordia konnte gegen alle Teams punkten, die in der Liga vor ihr platziert sind – die einzige Ausnahme ist Sinsen, wo es im Hinspiel eine 1:3-Niederlage setzte. „Wir wollen auch Marl-Sinsen zeigen, wozu wir in der Lage sind“, sagt Heipertz und hat einen Plan: „ Vorne sind sie stark besetzt, aber hinten auch verwundbar.

Nach der Partie werden einige Spieler verabschiedet, in den 90 Minuten zuvor soll das zusätzliche Kräfte freisetzen. „Ich hoffe auf eine Extra-Wirkung, immerhin ist es für die Jungs das letzte Mal, dass sie in dieser Form zusammenspielen“, findet Heipertz. Verhindert ist Kai Strohmann, dafür kehren Christopher Schmidt, Hennning Wartala und Dennis Gumpert ins Team zurück.

Drei Wochen lang hatte die DJK Hordel spielfrei, am Sonntag (15 Uhr, Hordeler Heide) gegen den Lüner SV wird Abschied genommen - von zahlreichen Spielern, von Trainer David Zajas und von einer enttäuschenden Saison.

Auch das Trainerteam geht

Tabellarisch wird sich nichts mehr verändern: Platz zwölf ist in Stein gemeißelt. Nach der Partie wird trotzdem gefeiert: Der Verein lädt zur Ein-Euro-Party am Platz ein.„Das soll für die Zuschauer auch eine kleine Entschädigung für die für uns alle enttäuschende Saison sein“, erklärt DJK-Manager Jörg Versen. Angeboten werden Currywurst, Pommes und Bier für je einen Euro.

Außerdem werden elf Spieler und das Trainerteam verabschiedet. René Michen wird nicht dabei sein, er wurde suspendiert. Der 19-jährige ehemalige Jugendspieler hat sich trotz einer Willensbekundung für Hordel für einen Wechsel zum DSC Wanne-Eickel entschieden. „Ich finde, so etwas geht gar nicht. Da zeigen wir klare Kante“, sagt Versen: „Und der sportliche Leiter von Wanne-Eickel hat bei uns ab sofort Hausverbot.“

Sportlich geht es für Hordel und Lünen am Sonntag quasi um nichts mehr. Ein Spannungsabfall war dementsprechend im Training der DJK zu beobachten. Versen gibt aber auch am letzten Spieltag die Hoffnung nicht auf: „Beide Teams sind für viele Tore gut. Vielleicht gibt es ja noch einmal ein Offensivspektakel.“

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben