Landesliga

DJK Wattenscheid steht vor einem kleinen Finale

Ist für die Wattenscheider wieder eine Alternative: Maurice Szcesny (links).

Ist für die Wattenscheider wieder eine Alternative: Maurice Szcesny (links).

Foto: Dietmar Wäsche

Vor dem Gastspiel in Kaiserau am heutigen Donnerstag (19 Uhr) spricht Wattenscheids Trainer Tibor Bali von einem kleinen Finale.

SuS Kaiserau - DJK Wattenscheid. Vor dem Gastspiel in Kaiserau am heutigen Donnerstag (19 Uhr) spricht Wattenscheids Trainer Tibor Bali von einem kleinen Finale. „Wir haben uns mit den beiden letzten Siegen eine ordentliche Ausgangsposition verschafft. Wenn wir jetzt auch noch in Kaiserau gewinnen, dann müsste es schon mit dem Teufel zugehen, dass wir noch einmal ganz unten reinrutschen“, möchte Bali das Osterfest ganz entspannt angehen können.

Dagegen spricht allerdings die Heimstärke der Gastgeber. Mit 23 Punkten aus 13 Begegnungen liegt der SuS in dieser Rangliste auf Platz drei. „Eine junge, laufstarke Mannschaft, die zuhause ganz anderen Fußball spielt als auswärts“, so charakterisiert Bali den Gegner. Personell gibt es kein Grund zur Sorge. Zwar fällt Kamil Kokoschka wegen einer Bänderdehnung im Knie aus, doch ansonsten kann der Wattenscheider Trainer aus dem Vollen schöpfen. Maurice Szcesny ist wieder eine Alternative für die Startelf, Julian Kaczmarek könnte dann auf die Kokoschka-Position rücken. So gilt Balis größte Sorge auch der Verkehrssituation, die Anfahrt über die A1 und A2 könnte zur Geduldsprobe werden. „Ich hoffe, alle Spieler werden pünktlich in Kaiserau eintreffen“, so Bali.

Wolf hofft erneut auf Engagement

SV Brackel - VfB Günnigfeld. Nach der unglücklichen Niederlage gegen den Tabellenzweiten Obersprockhövel versucht der VfB Günnigfeld heute ab 19.15 Uhr seine Negativserie beim Tabellenzwölften in Brackel zu beenden. Verzichten muss Trainer Sascha Wolf bei diesem Vorhaben auf den privat verhinderten Frederik Raymond. Hinter dem Einsatz von Lokman El Kasmi steht aus beruflichen Gründen noch ein Fragezeichen. Dafür hat sein Bruder Mohammed nach Verletzungspause volle Einsatzbereitschaft signalisiert.

Der couragierte Auftritt seiner Elf gegen Obersprockhövel lässt Wolf neuen Mut schöpfen und war mehr als nur ein Hoffnungsschimmer, bis zum Saisonende doch noch einige Punkte einsammeln zu können. „Da war Leidenschaft im Spiel. Die Mannschaft hat Kampf, Wille und Ehrgeiz an den Tag gelegt. Wenn wir heute eine ähnliche Leistung abrufen, sollte für uns etwas möglich sein“, setzt Wolf erneut auf eine engagierte Leistung seiner Mannschaft. Dies könne aber nur dann klappen, wenn „alle Spieler erneut den Anweisungen folgen und ihre Leistung zu 100 Prozent abrufen.“

Dass sich der VfB mit den Gastgebern auf Augenhöhe bewegt, wurde schon im Hinspiel deutlich, in dem sich der VfB beim 1:1 zumindest einen von bisher erst 16 Punkten sichern konnte.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben