Pferdesport

Dressur-Bundestrainer besucht Bochumer Stallgemeinschaft

Dressur-Bundestrainer Hans-Heinrich Meyer zu Strohen kommt im November nach Bochum.

Dressur-Bundestrainer Hans-Heinrich Meyer zu Strohen kommt im November nach Bochum.

Foto: Comes, Bernward

Bochum.  Eine Bochumer Stallgemeinschaft bekommt Besuch von Dressur-Bundestrainer Hans-Heinrich Meyer zu Strohen. Die Bewerbung war im Internet möglich.

Auf allzu zu großen Andrang haben sie bei dieser Bochumer Stallgemeinschaft keine Lust. Deshalb möchte Pia Wilde, die Sprecherin dieser Bochumer Stallgemeinschaft, weder den Namen und schon gar nicht den Ort sagen, zu dem am 9. November ein besonderer Besuch kommen wird. Es wird ein hoher Besuch, so könnte man sagen. „Daher hat der Besitzer der Stallanlage auch die Befürchtung, dass zu viele Menschen kämen, wenn klar wäre, um welchen Stall es sich handelt“, sagt Wilde. Dressur-Bundestrainer Hans-Heinrich Meyer zu Strohen wird bei der Stallgemeinschaft ein Training leiten.

Gewonnen hat das die Stallgemeinschaft im Internet. Auf Facebook hatte die Deutsche Reiterliche Vereinigung diese Möglichkeit angeboten. Reitvereine und Stallgemeinschaften konnten sich für den „Bundestrainertag“ bewerben. Sie mussten dabei ein kurzes Video drehen und zeigen, warum sie glauben, dass sie ausgewählt werden sollten. Die Bochumer Stallgemeinschaft legte offensichtlich ein gutes Video vor.

180 Bewerbungen auf Facebook

180 Bewerbungen gab es. 19 wurden ausgewählt, verteilt auf die einzelnen sieben Disziplinen: bei der Dressur gibt es sechs Gewinner, beim Springreiten vier, bei der Vielseitigkeit vier, beim Fahren nur einen, beim Voltigieren zwei, beim Reining einen und bei Para-Equestrian einen. Die Bochumer hatten sich für die Dressur beworben.

Acht Reiter mit ihren Pferden der Bochumer Stallgemeinschaft sowie vier Reiterinnen/Reiter, die ihre Pferde nicht bei dieser Stallgemeinschaft stehen haben, werden sich am 9. November zum Training mit dem Bundestrainer einfinden. Pia Wilde mit ihrer zehnjährigen Oldenburger Stute Belinda-Guapa wird dabei sein. Von 9 bis 12 Uhr wird der Bundestrainer jeweils eine halbe Stunde jeweils zwei Reiterinnen/Reiter und ihre Pferden mit Tipps versorgen. Von 12 bis 13 Uhr beantwortet der Bundestrainer dann weitere Fragen.

Wilde freut sich auf diese wohl einmalige Gelegenheit. „Tipps vom Bundestrainer bekommt man ja nicht so oft. Er wird mir und uns mit seiner Erfahrung weiterhelfen.“

Pia Wilde (21) reitet, seit sie fünf Jahre alt ist. „Ich habe lange auch an Turnieren teilgenommen. Inzwischen mache ich das nicht mehr. Aber ich möchte mich natürlich trotzdem verbessern. Mein Pferd ist immer nervös und unkonzentriert. Aber wahrscheinlich wird der Bundestrainer sagen, dass das eher an mir liegt. Ein Pferd macht ja keine Fehler.“

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