Fußball Bezirksliga

FC Altenbochum spielt sich für die Relegation warm

Sven-Michael Scheffler kann via Relegation mit dem FC Altenbochum noch aufsteigen.

Sven-Michael Scheffler kann via Relegation mit dem FC Altenbochum noch aufsteigen.

Foto: Dietmar Wäsche / FUNKE Foto Services

Bochum.   Der FC Altenbochum spielt sich für die Aufstiegsrunde zur Landesliga warm. Eppendorf und Riemke bestreiten ein Fernduell im Abstiegskampf.

FC Altenbochum (2./67) – TuS Stockum (15./33). „Wir wollen uns gegen Stockum von unseren Zuschauern gebührend verabschieden. Außerdem sehen wir das Spiel als Test für das erste Aufstiegsspiel“, erklärt der Trainer des Vizemeisters aus Altenbochum, Frank Rinklake. Vor wenigen Tagen hat sich der FCA nach der verspielten Meisterschaft und trotz mehrerer, urlaubsbedingter Ausfälle dennoch für die Relegation entschieden.

„Es werden schon einige Spieler fehlen, wir müssen dann eben auf Jungs der Zweiten zurückgreifen“, so Rinklake. Rene Püschel, Alhassane Bah und Christopher Sychold, die alle zuletzt in der Reserve gekickt haben, können sich somit höchstwahrscheinlich bereits gegen Stockum auf einen Einsatz in der ersten Mannschaft freuen. Das erste Relegationsspiel ist für den kommenden Donnerstag angesetzt. Gegen wen der FCA antreten wird entscheidet sich indes erst nach dem letzten Spieltag.

Der Abstiegskampf: Endspiel für Riemke im Fernduell mit Eppendorf

SW Wattenscheid 08 (4./52) – DJK Adler Riemke (14./37). Endspielstimmung für Riemke. Die nach dem vergangenen Spieltag auf den ersten Abstiegsplatz abgerutschten Adler haben den Klassenerhalt bereits nicht mehr in den eigenen Händen. Der Verbleib in der Liga steht oder fällt mit dem Ergebnis des SW Eppendorf. Beide Teams sind punktgleich – der SWE kann jedoch das bessere Torverhältnis vorweisen (-24/Riemke: -28). „Wir gehen nicht davon aus, dass Eppendorf verlieren wird oder uns am Ende ein Remis reicht. Wir müssen also definitiv dreifach punkten“, verkündet folgerichtig Riemkes Trainer Roger Dorny. Personell stehen die Vorzeichen nicht schlecht: Marcel Scholz ist wieder fit und damit kann Dorny aus dem Vollen schöpfen.

Ganz anders indes gestaltet sich die personelle Situation beim SW Wattenscheid: Weil neben den zahlreiche Ausfällen nun auch Dennis Sickel (Urlaub) fehlen wird, hat sich die Lage für die 08er noch einmal verschlechtert. „Auch wenn wir uns der Brisanz des Spiels durchaus bewusst sind, für meine Jungs zählt nur ein Sieg“, so SW-Coach Christian Möller.

Auch für Eppendorf zählt im Abstiegskampf nur ein Sieg

CSV SF Bochum-Linden (10./42) – SW Eppendorf (13./37). „Auch wenn Linden ein sehr hartes Stück Arbeit wird, etwas anderes als ein Sieg kommt für uns nicht in Frage“, verdeutlicht SWE-Trainer Sergio Allievi. Sollte Riemke verlieren und Eppendorf gewinnen oder remis spielen, dann ist der Klassenerhalt für den SWE definitiv gesichert. Gewinnen oder verlieren beide Teams, so wird das Torverhältnis entscheiden, aktuell liegt Eppendorf vier Treffer vor Riemke. Personell ist bei den Gästen alles im grünen Bereich. „Wir werden das Spiel definitiv nicht herschenken. Unser Ziel sind drei Punkte. Wir wollen uns von unseren Zuschauern passend verabschieden“, erklärt der Teammanager des CSV, Tim Albers.

TuS Harpen (9./43) – SG Welper (7./45). „Wir hoffen, am Ende bei 46 Punkten zu stehen. Natürlich kommt ein bisschen Wehmut auf“, sagt Harpens Co-Trainer Maximilian Wagener, dem das letzte Spiel als Verantwortlicher am Steffenhorst bevorsteht. Wagener wird nach der Saison Trainer beim SV Phönix (wir berichteten). Maurice Kirchhoff ist wieder einsatzbereit, Torben Hirsemann muss indes passen (gesperrt).

Abschiedsspiel für Trainer Marcus Himmerich beim SV Phönix

TuS Hattingen (12./40) – SV Phönix Bochum (6./51). „Ich habe tolle vier Jahre in Phönix erlebt. Ich hoffe, das wir in meinem letzten Spiel alle noch einmal viel Spaß haben“, sagt Phönix Coach Marcus Himmerich, der den SV nach Saison erlassen wird. Zwar muss er auf Daniel Wnuk verzichten, Johannes Debski, Leon Jung und Marco Seifert sind aber wieder einsatzbereit.

TuS Kaltehardt (11./42) – SC Weitmar 45 (3./58). „Wir hoffen auf einen positiven Abschluss. Natürlich wissen wir aber, dass Weitmar ein ziemliches Brett ist“, sagt der Geschäftsführer des TuS Kaltehardt, Daniel Wilde. Zur Verabschiedung kommt es von Jan Werthebach, Marvin Kuhn und Timo Kessler – alle drei werden den Verein zum Ende der Saison verlassen. Und auch den Gästen steht eine Verabschiedung bevor: Die beiden langjährigen Weitmarer Jan-Paul Vitt und Marcel Sterkau stehen ab der kommenden Saison nicht mehr zur Verfügung. „Wir haben in dieser Saison insgesamt eine sehr starke Leistung gezeigt und hoffen nun, dass sich zum Abschluss niemand mehr verletzt“, sagt der Sportliche Leiter Weitmars, Jörg Berg.

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