Fußball

Für den VfB Kirchhellen geht es im Topspiel ums Prestige

Die Meisterschaft ist entschieden. V.l.: Dominik Selm, Josua Garz und Chris Isaias feiern den 7:0-Erfolg gegen den BV Horst-Süd.

Die Meisterschaft ist entschieden. V.l.: Dominik Selm, Josua Garz und Chris Isaias feiern den 7:0-Erfolg gegen den BV Horst-Süd.

Foto: Felix Hoffmann

Im Duell zwischen Erle 19 und dem VfB Kirchhellen geht es nur noch um das Prestige. Trainer Maslon kündigt eine ungewöhnliche Maßnahme an.

Die Meisterschaft ist entschieden und die einzige Frage vor dem Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten Erle 19 lautet: Wird der VfB Kirchhellen die Spielzeit in der Kreisliga A1 ungeschlagen beenden und seine schon 462 Tage andauernde Erfolgsserie weiter fortsetzen?

Dass Kirchhellens Meisterfeier schon am vergangenen Sonntag stieg, bringt jetzt Vorteile: Denn im abschließenden Spitzenspiel am Sonntag beim Tabellenzweiten SpVgg. Erle 19 geht es nur noch um die goldene Ananas. Der VfB sieht die Partie vor allem als willkommene Vorbereitung auf den kommenden Donnerstag. Dann steht im Stadion Lüttinghof in Gelsenkirchen das Aufstiegsendspiel auf dem Programm.

Große Veränderungen in der Startelf

Wer dann mit den Blau-Weißen um die Bezirksligateilnahme spielt, steht noch nicht fest. Die Meisterschaft in der Staffel 2 ist noch nicht entschieden. Seit Donnerstagabend ist allerdings klar, dass vieles auf die SG Eintracht Gelsenkirchen hindeutet. Die Ückendorfer bekamen vor dem Sportgericht die Punkte aus dem abgebrochenen Spiel bei Teutonia Schalke zugesprochen und benötigen am Sonntag nur noch einen Sieg gegen ETuS Bismarck zur Meisterschaft. Verpasst die Eintracht den Dreier gegen den Tabellenneunten, darf Adler Feldmark den Gewinn der Meisterschaft bejubeln.

Kirchhellens Trainer Bartosz Maslon kündigt für das Spiel gegen Erle weitreichende Veränderungen in der Startelf an. „Wir werden 100 Prozent geben, aber wir werden auch Spieler einsetzen, die zuletzt nicht zum Einsatz gekommen sind. Für mich wird es im doppelten Sinn ein letztes Mal“, sagt Bartosz Maslon und deutet damit an, dass er am Sonntag in seinem letzten Ligaspiel auch selbst die Schuhe schnüren wird.

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