Leichtathletik

Furioser Saisoneinstieg von Pamela Dutkiewicz

Hat sich nach langer Verletzungspause mit einem Paukenschlag zurückgemeldet: Wattenscheids Weltklasse-Hürdensprinterin Pamela Dutkiewicz.

Hat sich nach langer Verletzungspause mit einem Paukenschlag zurückgemeldet: Wattenscheids Weltklasse-Hürdensprinterin Pamela Dutkiewicz.

Foto: Hendrik Schmidt / dpa

Erst seit April kann Pamela Dutkiewicz wieder schmerzfrei trainieren, doch nun hat die Wattenscheider Hürdensprinterin die WM-Norm geknackt.

Und schon ist Hürdensprinterin Pamela Dutkiewicz vom TV Wattenscheid 01 wieder mittendrin im Geschehen. Was für ein Saisoneinstieg. Nach einer längeren Verletzungspause wegen muskulärer Probleme meldete sich die Vize-Europameisterin von Berlin am Freitagabend beim Zeulenroda Meeting eindrucksvoll zurück, in einem einsamen Finalrennen, das sie mit mehr als einer halben Sekunde Vorsprung gewann, vor der jungen Gladbeckerin Neele Schuten.

Mit zwei Spitzenzeiten krönte die 27-Jährige die Veranstaltung. „Ich hatte auf jeden Fall Spaß“, freute sie sich über ihren Saisoneinstieg in familiärer Atmosphäre. Bereits im Vorlauf blieb die Uhr bei 12,94 Sekunden stehen. Der erst einjährige Meetingrekord von Ricarda Lobe (MTG Mannheim) war damit Geschichte.

Noch mehr erfüllte Pamela Dutkiewicz aber ein Versprechen: Sie wollte die Norm, sie lief die Norm für die Weltmeisterschaften in Doha (Katar; 27. September bis 6. Oktober). Deutsche Jahresbestleistung, Meetingrekord und WM-Norm geknackt - Dutkiewicz war auf den Punkt topfit.

Auf den Punkt topfit

Im Finale konnte sie sich nochmals steigern: ihre Siegerzeit 12,91 Sekunden. „Ich hätte den zweiten Lauf gern noch schneller gemacht. Ich bin so ein kleiner Nimmersatt“, sagte sie lächelnd. Ihr Hauptziel hatte sie an diesem Abend schon erreicht. So kann sie nun mit einem sehr positiven Gefühl in die nächsten Wettkämpfe in Marseille (Frankreich; 2. Juli), Luzern (Schweiz; 9. Juli) und London (Großbritannien; 20./21. Juli) gehen.

Dauerduell mit Cindy Roleder

Schließlich sollen die 12,91 Sekunden noch nicht das Ende gewesen sein. „Es soll auf jeden Fall noch ein bisschen schneller werden.“ In der deutschen Bestenliste führt sie nun vor ihrer Dauerkonkurrentin Cindy Roleder (Halle), die am 13. Juni in Oslo 12,93 Sekunden gelaufen war.

Sprinter Robert Hering war ebenfalls in Zeulenroda am Start, er belegte über 200 Meter Rang drei in 21,45 Sekunden. Und Diskuswerferin Michelle Berger wurde Vierte. Ihr erster Versuch war der gleich auch der beste und bescherte ihr eine Weite von 49,89 Meter.

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