Tennis

GW Herne zeigt TC Rot-Weiß Stiepel die Grenzen auf

Dominik Lins vom TC RW Stiepel, hier beim einem Match im Sommer 2018, hatte wie seine Kollegen gegen GW Herne keine echte Chance.

Dominik Lins vom TC RW Stiepel, hier beim einem Match im Sommer 2018, hatte wie seine Kollegen gegen GW Herne keine echte Chance.

Foto: Svenja Hanusch / FUNKE Foto Services

Herne.  Am ersten Spieltag der Ruhr-Lippe-Liga im Tennis unterlag der TC Rot-Weiß Stiepel in der Nachbarschaft beim TC Grün-Weiß Herne deutlich mit 0:6.

Die Herner machten ihre Aufstiegsambitionen deutlich. Bereits nach den Einzeln war der Spieltag zugunsten der Gastgeber entschieden. Stefan Hlavsa (Leistungsklasse 2), Thimo Wiewelhove (LK 6), Dominik Lins (LK 7) und Boris Dellmann (LK 9) verloren jeweils in zwei Sätzen. Damit lag der TC Grün-Weiß Herne uneinholbar vorne.

Kein Satzgewinn für den TC Rot-Weiß

Lediglich die abschließenden, aber bedeutungslosen Doppel gestalteten sich etwas enger. Die Paarungen Hlavsa/Dellmann und Wiewlhove/Lins näherten sich jeweils nach verlorenen ersten Satz einem Satzgewinn. Dennoch mussten sie ihren Gegnern zum Matchgewinn gratulieren. Dominik Lins, Kapitän des TC Rot-Weiß Stiepel, hatte sich danach schnell mit der Niederlage abgefunden. „Wenn man sich die Aufstellung von Grün-Weiß angeschaut hat, war ein solcher Ausgang des Spieltags zu erwarten“, erzählte er. Mit Lynn Max Kempen (LK1), Goran Tufekcic (LK1), Eerik Ahomaa (LK3) und Arseniy Zatonenko (LK4) stellten die Herner das nominell bessere Team. Damit zeigten die Gastgeber auch, welche Ansprüche sie sich selbst stellen.

Lins: „Wir müssen unsere Punkte gegen andere Teams holen“

„Wir kennen die Jungs gut, haben ja auch schon im Sommer gegen sie gespielt“, meinte Lins und ergänzte: „Sie werden die Ambition haben, mit dem TC Parkhaus Wanne-Eickel um den Aufstieg zu spielen.“ Anders sieht es beim TC Rot-Weiß aus. Vor dem Saisonstart nannte Lins den Klassenerhalt als Ziel. „Wir müssen unsere Punkte auf jeden Fall gegen andere Teams holen. Trotz der Niederlage war spielerisch jeder zufrieden“, meinte Lins.

Einzel: Lynn Max Kempen – Stefan Hlavsa 6:2, 6:4, Goran Tufekcic – Thimo Wiewelhove 6:4, 6:1, Eerik Ahomaa – Dominik Lins 6:2, 6:1, Arseniy Zatonenko – Boris Dellmann 6:1, 6:4

Doppel: Kempen/Zatonenko – Hlavsa/Dellmann 6:0, 7:5, Tufekcic/Gerhardt – Wiewelhove/Lins 6:4, 7:6

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