Fußball - Westfalenliga

Joker Said Dahoud rettet DJK TuS Hordel einen Zähler

In der Fußball Westfalenliga trennten sich der DSC Wanne-Eickel (gelb) und DJK TuS Hordel 1:1.

In der Fußball Westfalenliga trennten sich der DSC Wanne-Eickel (gelb) und DJK TuS Hordel 1:1.

Foto: Klaus Pollkläsener / FUNKE Foto Services

Bochum.  Der TuS Hordel sichert sich in der Westfalenliga vier Minuten vor Schluss das Remis beim DSC Wanne-Eickel und holt sich fast noch den Sieg.

DSC Wanne-Eickel – DJK TuS Hordel 1:1 (1:0). Es war die Szene des Tages: Als der eingewechselte Said Dahoud kurz vor Schluss den lang ersehnten Ausgleich erzielte, rannte DJK-Torhüter Ivan Prebanic aus seinem Tor quer über das Feld und sprang dem Torschützen auf den Rücken. Kurze Zeit später war nur noch eine grün-weiße Jubeltraube zu sehen. Die Hordeler hatten sich den ausschweifenden Jubel ebenso wie den Ausgleich verdient.

„Es macht richtig Spaß, mit dieser Mannschaft zu arbeiten. Ich muss vor der Leistung der Jungs den Hut ziehen, ein Riesen-Kompliment für diese Mentalität“, lobte Trainer Holger Wortmann. „Was wir in der zweiten Hälfte abgeliefert haben, das war überragend und gibt viel Selbstvertrauen.“

Gastgeber machen Druck

Die erste Halbzeit ging klar an die Gastgeber aus Herne, die ständig Druck nach vorne ausübten und die Hordeler Defensive vor große Aufgaben stellten. „Da hatten wir etwas Glück und Ivan Prebanic, der über sich hinausgewachsen ist“, sagt Wortmann. Der DJK-Torhüter bewahrte seine Mannschaft mit einigen starken Paraden lange vor dem Rückstand. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte war er aber machtlos, als Marvin Piechottka den Ball aus 20 Metern zum 1:0 in den Winkel servierte.

„Wir haben um das Gegentor gebettelt. Ganz anders sind wir dann in der zweiten Halbzeit aufgetreten“, erzählt Wortmann. Mit Mut und Offensivgeist erspielten sich die Hordeler Chance um Chance. Bis dann Dahoud ins Glück hinein traf. Fast hätte es in der Schlussminute durch Roussel Ngankam sogar noch zum Siegtreffer gereicht, aber der Stürmer verzog knapp. „Wanne-Eickel war stehend KO. Hätten wir fünf Minuten länger gespielt, dann hätten wir das Tor noch gemacht“, sagte Wortmann. „Natürlich können wir aber auch mit dem Punkt gut leben.“
Hordel: Prebanic – Erdelt, Nemec, Gronemeier, Büscher (67. Schürmann) – Dragicevic (90. Mohammed), Erdmann, van der Heusen, Can (59. Dahoud) – Elbers (73. Alati), Ngankam
Tore: 1:0 (45.+1), 1:1 Dahoud (86.)

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