WAZ-Serie: Training daheim

Judoka Papajewski hält das Heimtraining kurz und knackig

08.11.2015, Judo/Westdeutsche Meisterschaft in Wattenscheid, Nikolaj Papajewski (PSV Bochum) FUNKE Foto Services / Klaus Pollkläsener

08.11.2015, Judo/Westdeutsche Meisterschaft in Wattenscheid, Nikolaj Papajewski (PSV Bochum) FUNKE Foto Services / Klaus Pollkläsener

Foto: Klaus Pollkläsener / FUNKE Foto Services

Bochum.  Nicolai Papajewski, Judoka aus Bochum, hat auch in Corona-Zeiten Muskelkater. Er trainiert neben der Couch und im Park.

Für Nicolai Papajewski gehört Judo schon fast seit dem er denken kann zu seinem Leben dazu. Mit fünf Jahren stand der heute 31-jährige das erste Mal für den BSC Linden auf der Matte. Inzwischen schnürt er seit fast zehn Jahren für die PSV Bochum seinen Braungurt, und zwar als Kapitän der ersten Mannschaft in der Oberliga. Auf WAZ-Anfrage erklärt der Judo-Routinier, der auch schon für die PSV in der Bundesliga angetreten ist, sein Heimtraining in Coronazeiten.

„Weil ich bis vor kurzem noch mitten in der Saisonvorbereitung war, ist das jetzt natürlich alles eine große Umstellung. Ich halte das Heimtraining immer kurz und knackig, trainiere also Muskelgruppen, die man in 15-30 Minuten gut platt machen kann. Das geht auch direkt neben der Couch. Abwechselnde Übungen, wie verschieden ausgeführte Situps, ohne Pause mit einem Wechsel alle 30 Sekunden. Danach dann Arme und Oberkörper. Meistens mache ich dafür Liegestütze.

Wenn ich das drei Tage lang mache, dann habe ich auch Muskelkater davon. Morgens gehe ich in der letzten Zeit häufig fünf bis sechs Kilometer joggen im Park. An einer bestimmten Stelle fange ich dann immer für kürzere Strecken an zu sprinten, das ist gut für die Schnellkraft.“

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben