Fußball -Westfalenliga

Paul Helfer verabschiedet sich mit einem Traumtor

Paul Helfer hat sich mit einem Tor verabschiedet.

Paul Helfer hat sich mit einem Tor verabschiedet.

Foto: Bastian Haumann / FUNKE Foto Services

Hordel holt beim letzten Spiel den zweiten Sieg des Jahres. Wiemelhausen beendet eine starke Saison mit einer Niederlage.

DJK TuS Hordel - Lüner SV 5:2 (2:1). In dieser Saison hat Hordel nicht für viele Höhepunkte gesorgt, zum Abschluss legten sich die Kicker von der Kappskolonie aber noch einmal richtig ins Zeug und holten den zweiten Sieg des Jahres. Besonders schön: Paul Helfer trat trotz verletzungsbedingtem Karriereende noch einmal für 30 Minuten auf den Platz und erzielte per Freistoß das 4:2.

„Solche Geschichten schreibt nur der Fußball. Für alle, die den Verein verlassen haben, war es ein emotionales Spiel“, sagte Trainer David Zajas, der ebenfalls zu den Abgängen zählt: „Es freut mich, dass wir noch einmal eine versöhnliche Vorstellung abgeliefert haben.“

Zwei schnelle Tore

Zu Beginn glich die Partie eher einem lauen Sommerkick. Es war deutlich zu sehen, dass es für beide Teams um nichts mehr ging. Immerhin bekamen die Zuschauer Tore zu sehen: Lünen ging nach zwei Minuten in Führung, Hordel glich postwendend aus.

Mit zunehmender Zeit war auch der Ehrgeiz der Gastgeber geweckt, die im Laufe der ersten Hälfte das Spiel übernahmen und zweimal in Führung gingen. Mit Helfers Freistoß zum 4:2 war die Partie letztendlich entschieden und die Tore zur anschließenden Party geöffnet. Einen weiteren Grund zum Feiern gab Julius Ufer, der mit dem 5:2 den Schlusspunkt setzte.

Hordel: Schilling - Schürmann, J. Stöhr (76. Gronemeier), Komyali, Severich - Dragicevic, Post (59. Helfer), Finkelstein, Ufer - Charles (59. Elbers), Fell

Tore: 0:1 (2.), 1:1 Charles (4.), 2:1 Ufer (33.), 2:2 (61.) 3:2 Fell (64.), 4:2 Helfer (69.), 5:2 Ufer (81.)


Concordia Wiemelhausen - TuS Sinsen 2:4 (1:2). Die Concordia hat im letzten Saisonspiel Platz sieben trotz der

Niederlage gegen Sinsen verteidigt. Die schlechte Leistung seiner Mannschaft verhagelte Trainer Jürgen Heipertz allerdings die Laune: „Ich bin angefressen, denn wir haben uns mit einer Leistung verabschiedet, die dieser Saison überhaupt nicht gerecht wird.“

Nur in den ersten 25 Minuten konnte Wiemelhausen dagegenhalten, dann übernahm der Tabellen-Dritte die Partie, und bei den Gastgebern schlich sich der Schlendrian ein. In der zweiten Hälfte warf die Concordia noch einmal alles nach vorne, ließ sich aber zweimal auskontern und gab die Partie ab.

Wiemelhausen: T. Schmidt - Neumann, C. Schmidt, Wartala, Leone - Costanzino, Silberbach, Sundermann (67. Haarmann), Simsek - Franke (60. Gumpert), Kadiu

Tore: 1:0 Silberbach (15.), 1:1 (38.), 1:2 (40.), 1:3 (67.), 1:4 (69.), 2:4 Wartala (83.)

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