Judo

PSV-Männer denken schon an die Oberliga

Ist wieder dabei: Janina Seidel (rechts), hier gegen die Essenerin Jenny Merten.

Ist wieder dabei: Janina Seidel (rechts), hier gegen die Essenerin Jenny Merten.

Foto: Michael Gohl / FUNKE Foto Services

Vor dem letzten Kampftag rechnen sich die Männer des PSV Bochum kaum noch Chancen auf den Klassenerhalt aus, die Frauen aber schon.

Den NRW-Liga-Judoteams der PSV Bochum steht bereits am kommenden Sonntag (16.) das große Saisonfinale bevor. Die tabellarisch weit abgeschlagenen Männer empfangen in heimischen Gefilden den Tabellenzweiten JC Hennef sowie den Tabellendritten BTW Bünde (11 Uhr, Harpener Heide).

Für die ebenfalls auf dem letzten Tabellenplatz stehenden Frauen geht es indes nach Oberhausen. Das Frauen-Team trifft dort auf den 1 Essener JC sowie die Gastgeber des Tbd. Osterfeld (11 Uhr, Lilienthalstraße). „Dieses Jahr hat sich bei den Männern leider ziemlich frustrierend gestaltet. Wir mussten immer wieder auf zahlreiche Kämpfer verzichten. Der Abstieg ist jetzt sehr wahrscheinlich nicht mehr abzuwenden“, erklärt PSV-Coach Jürgen Wagner, der auch beim letzten Kampftag nicht alle Gewichtklassen besetzen können wird.

Frauen fehlt ein Sieg

Seinem bisher noch sieglosen Team fehlen aktuell drei Zähler auf einen Nichtabstiegsplatz – sollte somit nicht mindestens ein Sieg und ein Remis herausspringen, wird das PSV-Team in die Oberliga absteigen. „Und Hennef und Bünde sind beide extrem stark. Wir werden dennoch alles versuchen und setzen erneut auf Unterstützung aus der zweiten Mannschaft“, erklärt Wagner. Somit können sich sowohl Frederik Rennebaum als auch Marvin Hädicke aus der Reserve für einen Einsatz bei der Ersten bereit machen.

Für die Frauen gestaltet sich die Lage hingegen etwas entspannter: Zwar steht das Team aktuell ebenfalls auf einem Abstiegsplatz, mit nur einem Sieg könnten sich die Frauen theoretisch jedoch noch aus ihrer misslichen Lage befreien. „Wir sind optimistisch, dass wir den Klassenerhalt noch schaffen. Immerhin hat Osterfeld lediglich einen Punkt Vorsprung auf uns“, erklärt Wagner. Und auch personell sieht die Lage wieder etwas besser aus: Janina Seidel, Nadine Bobeth und Rebecca Richter werden voraussichtlich nach wieder ins Kampfgeschehen eingreifen können.

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