VfL - Auswärtsspiel

Reis will mit dem VfL in Fürth den Aufwärtstrend fortsetzen

Thomas Eisfeld spielte zuletzt gegen Kiel für den VfL. Danach war er zweimal nicht im Kader und dann verletzt.

Thomas Eisfeld spielte zuletzt gegen Kiel für den VfL. Danach war er zweimal nicht im Kader und dann verletzt.

Foto: firo Sportphoto/ Jürgen Fromme / firo Sportphoto

Bochum.  VfL-Trainer Reis hat sein Team auswärts nicht immer so schlecht gesehen. Dennoch gab es erst einen Sieg. Und ein richtig schlechtes Spiel in Kiel.

Manchmal weiß man im Leben ja nicht, warum Dinge so passieren wie sie passieren. Erst im Nachhinein versteht man es dann. Oder kann sie dann zumindest besser einordnen. Beim VfL Bochum gab es ein richtig schlechtes Auswärtsspiel. Mit 1:2 verlor das Team von Trainer Thomas Reis am elften Spieltag bei Holstein Kiel. Das war Ende Oktober. Da ließ das Team so ziemlich alles vermissen. Danach gab es klare Worte von Sportvorstand Sebastian Schindzielorz und darauf folgend eine klare Leistungssteigerung. Im Pokalspiel gegen die Bayern aber auch in den Heim- und den Auswärtsspielen. Diesen Trend soll das Team bei der SpVgg Greuther Fürth bestätigen.

Reis jedenfalls geht davon aus, „dass wir ein Team auf das Eis schicken werden, das eine gute Leistung abrufen wird“. Das Spiel in Kiel sei zwar wirklich schlecht gewesen. Davor und danach aber habe das Team auch auswärts sehr gute Leistungen gezeigt. „Nicht nur das Spiel in Heidenheim war gut, weil wir da gewonnen haben“, sagte er. „Auch gegen Sandhausen hätten wir mehr holen können und gegen St. Pauli war die Leistung auch in Ordnung.“ Die Ergebnisse allerdings nur halbwegs. Gegen Sandhausen und St. Pauli gab es jeweils ein 1:1.

Spielvorbereitung läuft nach klaren Regeln

Dass das Team von Thomas Reis auswärts zumindest von den Ergebnissen deutlich schlechter abliefert als daheim, hat wohl eher nichts mit der unmittelbaren Spielvorbereitung zu tun. Die läuft nach festen Regeln ab. Verantwortlich dafür ist seit dieser Saison Physiotherapeut und Reha-Trainer Norbert Lemcke.

Der 36-jährige kam noch auf Empfehlung von Thomas Reis vom VfL Wolfsburg zum VfL Bochum. Reis war vor seiner Rückkehr zum VfL in Wolfsburg für die A-Junioren in der Bundesliga zuständig. Er vermittelte quasi den Wechsel von Lemcke. Da war Robin Dutt allerdings noch Trainer der Bochumer und an seine Ablösung noch nicht zu denken.

Kreisbildung und kurze Sprints

Lemcke machte bereits das Trainingslager in Weiler mit. Zu seinen Aufgaben gehört eben auch, das Team direkt vor dem Spiel auf Betriebstemperatur zu bringen. Er gibt die Übungen vor. Bei einer steht er in der Mitte. Die Spieler bilden einen Kreis um ihn herum. Der ist auf Ansage von Lemcke mal größer, mal kleiner. Die Spieler bewegen sich vor und zurück, auch seitlich, im unterschiedlichen Tempo und mit unterschiedlichen Übungsvorgaben. Auch kurz dem Start in die zweite Hälfte hat Lemcke das Sagen. Da stehen zumeist kurze Sprints an.

Lemcke hilft bei seiner Arbeit, dass er selber als Fußballer recht hoch gespielt hat. In Berlin spielte er Regionalliga. Mit dem BFC Dynamo Berlin stand er 2011 in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den 1. FC Kaiserslautern. Er spielte zumeist auf der Position des defensiven Mittelfeldspielers oder auch in der Innenverteidigung. So kann er auch zumindest halbwegs mit den Spielern des VfL mithalten, die er betreut, wenn sie nach einer Verletzung daran arbeiten, wieder den Anschluss an die Mannschaft zu finden.

Weilandt und Eisfeld als Option

Zuletzt drehte Lemcke Runden mit Tom Weilandt oder auch Thomas Eisfeld. Beide gehören nun wieder zum Kader. Sie werden auch gegen Fürth eine Option sein und sollen gegebenenfalls dazu beitragen, auch auswärts eine gute Leistung zu zeigen.

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